Ja, das glaube ich Dir. Deshalb sage ich: Ausland nur, wenn familiäre Verbindungen existieren. Habe seit Jahrzehnten ein Grundstück im "schönen" Ausland,wo ich noch nicht mal die Sprache spreche.

Olivia, Mittwoch, 21.07.2021, 09:05 (vor 14 Tagen) @ NST762 Views

Nein, Deine Erzählungen zweifle ich nicht an.

Mein Mann hatte lange ein Grundstück (Städtnähe, Metropole) in Kanada und auch einen kanadischen Paß. Nach Jahren waren die Steuern und Abgaben so hoch, dass man froh war, dass Teil für einen Apfel und ein Ei verscherbeln zu können. Alle Ausländer wurden so "entsorgt". Außer Spesen nix gewesen. Er hat auch längere Zeit in Südamerika gelebt und gearbeitet. Hatte gute Verbindungen und trotzdem.

Ich bin derzeit mit einem ausländischen Rechtsanwalt zugange, um mein Grundstück, das ich ebenfalls seit langem halte, zu "behalten". Das war weder billig noch völlig aus der Welt. Da sind jetzt plötzlich alle möglichen anderen Leute drauf eingetragen (Einheimische). Dort wurde auf EU-Verlangen ein Katasteramt eingeführt. Seitdem ist alles "durcheinander". Jeder Ausländer muss klagen. Wunderschöne Gegend, eines der letzten Paradiese in Europa. Nein, weder in Spanien noch in Portugal. Sprache: Natürlich kommt man mit Deutsch und Englisch durch. Aber die Dokumente sind alle in der Landessprache und Landesschrift. Prinzipiell muss man sich auf Totalverlust einstellen.

In Spanien funktioniert das einigermaßen mit den Behörden. Selbstverständlich alles nur mithilfe von einheimischen Anwälten und Beratungsfirmen. Natürlich auch dort alle Schriftstücke in der Landessprache und diese sollte man schon können.

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