Auch das Minsker Abkommen kam erst ins Spiel, als die Ukraine vor einer Niederlag stand

Martin, Dienstag, 24.01.2023, 14:09 (vor 13 Tagen) @ nereus7493 Views

Russland müsste bis zur polnischen Grenze durchmarschieren, wenn es Ruhe vor Dauerbeschuss haben will, wie das an der bisherigen Demarkationslinie im Donbass der Fall war. Würde Russland die Ukraine bis Polen halten, wäre ein Beschuss aus Polen der Beschuss eines NATO-Staats auf russisches Gebiet. Das würde aber nicht passieren.

Gäbe es eine neue Grenze Westukraine/Donbass mit einer neuen Westukraine in der NATO wäre analog ebenfalls Ruhe. Das könnte durchaus eine Lösung sein, die mit einer Vereinbarung gekoppelt sein könnte, keine schweren Waffen und Raketen im Westen stationieren zu dürfen.

Wirtschaftlich wäre die Westukraine für Russland eher eine Bürde. Ukrainische Flüchtlinge könnten zurückkehren - eine Entlastung für Westeuropa. Sanktionen könnten aufgehoben, Nordstream wieder repariert werden. Usw..

Warum nicht? Kann Russland dem Westen vertrauen? Vielleicht hat der Westen in 15 Jahren militärtechnisch aufgeholt und vergisst dann seine Verträge. Ist es da nicht besser, das Momentum zu nutzen und bis Polen durchzumarschieren? Was man hat, das hat man. Die Sanktionitis würde dann aber wohl weitergehen. Mal schauen.

Dazu auch ein Gedanken von McGregor: https://youtu.be/S4Qs21LFWtQ


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