Persönliche Erkenntnisse und Blickwinkel

Olivia, Mittwoch, 06.01.2021, 15:30 (vor 58 Tagen) @ trosinette722 Views

Mit dem debitistischen Konzept werden meiner Ansicht nach Teile unseres derzeitigen Wirtschaftskreislaufes gut erklärt. Man kann natürlich das ganze Leben unter einem debitistischen Blickwinkel sehen, man kann es auch unter einem religiösen Blickwinkel sehen (in den unterschiedlichesten Schattierungen) oder unter einem kommunistischen etc. etc. etc. Es gibt ein Kaleidoskop von Blickwinkeln, unter denen man das Leben sehen, erfahren und erklären kann. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Menschen sind erfinderisch, das, von dem sie überzeugt sind, vor sich und anderen zu rechtfertigen und Beweise für dessen Richtigkeit zu erbringen.

Je nach Sensibilität und ggf. religiösen Überzeugungen, beginnt ein Nachdenken über eine mögliche "Schuld" genau hier. Gleichzeitig wird auch die "Erlösung" von der Schuld mitgliefert.

"Der Urwaldindianer entschuldigt sich beim Baum, den er zwecks Kanubau umhaut und Indianer Nordamerikas entschuldigt sich beim erlegten Bären in dem Bewusstsein, dass er - der Indianer - selber irgendwann kompostiert wird und den Beerenstrauch nährt, an dem sich dann wieder die kleinen Bärenjungen laben".

Was mich persönlich betrifft, so spricht mich die Blickwinkelgeschichte von Weiner sehr viel mehr an, als eine allübergreifende Debitismusblickwinkelgeschichte. Festlegen würde ich mich jedoch auf gar nichts, denn täglich lernt man mehr, wenn man für weiteres Sehen und Erkennen offen bleibt.

"Es kann auch anders sein". Insofern bleibt die Erkenntnis über den Status quo eine Arbeitshypothese solange sie nicht durch neuere "Erkenntnisse" widerlegt wird.

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Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!


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