Allgemeingültige Ratschläge gibt es, die sind einfach, ansonsten hängt alles von der individuellen Lage ab ... mT

igelei, Lammd des Stasi2.0-Rollcommanders, Dienstag, 12.01.2021, 10:12 (vor 12 Tagen) @ Das Alte Periskop3240 Views
bearbeitet von igelei, Dienstag, 12.01.2021, 10:15

… und es gibt nur wenige Ratschläge die jeder anwenden kann. Die in der Stadt leben haben nach mbM nur wenig Möglichkeiten und denen sollte vorrangig die gelbe Kreativität gelten.

Ich mache mir z.B. keine Sorgen über Trinkwasser, Abwasser/Fäkalien, Heizung, Kochen, … selbst der Stromausfall ist auch im Winter nicht wirklich ein Problem, einige Watts kommen tagsüber immer zusammen und über 9 Monate herrscht Überfluss falls der WR bei einem Netzausfall das hinkriegt. Tut er das? Sogar ein Diesel-Notstromaggregat schafften wir uns 2008 nach Dottores-Weckruf: „Holt das Geld von der Bank“ an, nie benutzt. Wir sind abgelegen, über der Nebelgrenze und dennoch oder gerade deshalb halte ich das Bosnien-Szenario (danke @Rainer für das Erinnern) für das gefährlichste!

Der Mensch benötigt 3 Dinge, zuerst Wasser, dann Nahrung und in unseren Breiten im Winter eine Wärmequelle. Darüber scheinst du zu verfügen.

Ich docke jetzt an @Weiner an, der schrieb in einem Parallelfaden: „das Schlimmste kommt erst noch“ (also bring dich hier ein!) ...
Ich schreibe jetzt etwas sehr Persönliches: Wenn ich wüsste, auf welchen Weg ich ein jüngeres Pärchen aus der Gruppe „Spezialkräfte“ zu uns dauerhaft einladen könnte, ich würde dies ausloten. Unsere größte Sorge ist die Wehrlosigkeit und damit hätten wir unser primäres Vorsorgeproblem vielleicht (?) gelöst.

Ganz schlechte Idee. Das sind die ersten, die dir das Messer in den Rücken jagen und dann ihre Familie in dein Haus holen.

Ich muss zugeben, dass ich früher die Bundeswehr ein bischen belächelt habe, aber seit ich den Schwiegersohn eines Freundes näher kenne, hat sich das ein wenig geändert, der war bei den Panzern und ist exzellent ausgebildet. Bei uns war es damals so, dass so ziemlich jeder bei der NVA gewesen ist und zumindest die Grundausbildung gemacht hatte. Ich war z.B. damals an der Grenze. Heutzutage war ja kaum jemand noch bei der Armee, aber bei uns damals schon, mit denen muss man sich VORHER vernetzen.

Wenn du ein Haus "hinter der Nebelgrenze" hast, gibt es 2 Möglichkeiten: Entweder kannst du es verteidigen, oder eben nicht (wenn die Übermacht der Angreifer zu groß wird). Ideal ist ein freies Schußfeld von mindestens 300 Metern 360°. Wenn dein Haus 4 Seiten hat, benötigst du also 4 Leute mindestens. Dazu einen Hund, der so ausgebildet ist, dass er dir annähernde Personen ankündigt, auch wenn sie noch nicht zu sehen oder zu hören sind für dich. Hast du keine 360° Sicht, musst du den nicht einsehbaren Bereich so sichern, dass ein Vorankommen da extrem schwierig ist und eventuelle Angreifer dahin lenkt, wo du sie dann sehen kannst (Gräben, Natodrahtsperren usw.). Gegen plündernde, nicht ausgebildete Horden kannst du dich so ganz gut verteidigen, schwieriger wird es gegen ausgebildete Angreifer, die dir z.B. den Dachstuhl in Brand setzen können. Da brauchst du dann eine Rückzugsmöglichkeit in den (möglichst menschenarmen) Wald mit Notfallüberlebensrucksack. Die Angreifer werden, wenn dann der Winter vorbei und deine Vorräte aufgebraucht sind, irgendwann weiterziehen und sich das nächste Opfer suchen.

MfG
igelei


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