Hallo Miesepeter, ein analytischer Volltreffer! (mT)

DT, Freitag, 22.01.2021, 12:18 (vor 45 Tagen) @ Miesepeter1305 Views
bearbeitet von DT, Freitag, 22.01.2021, 12:29

"... Abstieg für viele im Westen (ebenso aber Aufstieg für viele ausserhalb des Westens) ..."

Genauso ist es. Hatte der verfettete Ami, der als Union-Mitglied seine fette Wampe zu CHRYSLER ans veraltete Band in Detroit schleppt, gedacht, die 30 oder 40 USD Stundenlohn für seine miese Arbeit wären gerechtfertigt, so daß er dann mit seiner fetten Amikarre abends heimfahren kann und am Wochenende dekadenten Späßen wie Dragster-Rennen huldigen kann, sich bei Costco mit Einmalgrills eindecken kann, in den lokalen State-Park fahren kann und dann einen riesen Berg von Dreck hinterlassen kann? Und dann noch von der unverdient erhaltenen Kohle fette Kreuzfahrten bei Carnival Cruises in der Karibik machen kann?

Während der fleißige Schaffer beim Daimler unter Blackrock-Knute knechten muß, damit Qualität produziert wird und Exporte erwirtschaftet werden können? Und dann via Blackrock und via Dx-Tribute an die Besatzer abgeführt werden muß?

Oder damit die ärmlich gehaltenen Schrauber bei Toyota in JP oder Hyunday in SKOR fleißig mit Hingabe ihre Qualität und ihre moderne und sparsamen High-Tech Autos zusammen schrauben, in Qualität investieren und dafür dann sparsam in Wohnkästen leben müssen?

Nichts anderes ist es, was sich der fette Konsumami wünscht, und Dutzende von Arbeitssklaven im Ausland haben das finanziert.

Und das hätte Joe Sixpack aus Detroit gerne noch länger gehabt, und daher hat er Trump gewählt, denn dieser hat es ihm versprochen. Ich weiß, wovon ich rede, denn ich habe das selber in meiner Zeit in USA erlebt, diesen Lifestyle in den großen Weiten des Landes, je weiter westlich, desto extremer.

Freizeit "the American way" in USA:
https://www.youtube.com/watch?v=g2nGOUXtoW0
und
https://www.youtube.com/watch?v=8m6MHnxfuWI

Das nennt sich "Hobby" und "Freizeit" in den USA, während anderswo mit dem Fahrrad ein Ausflug gemacht wird und ein Rucksack mit Broten eingepackt wird.

Nannte sich einmal "the American way of life".

Tja, und jetzt wundert der Ami, der nie die Nase auch mal nur rausgestreckt hat und geschaut hat, was in anderen Ländern passiert, wenn plötzlich in Taiwan die besseren Chips, in China die schnelleren Computer, in Singapore die besseren Smartphone-Bauteile etc. hergestellt werden und Mr. Xinping Liu auch einmal gerne eine größere Wohnung haben möchte als früher.

Und GENAU DIES ist passiert.

Mir ist dies schon seit den 1990ern klar, daher habe ich bewußt auf Globalisierung und Export gesetzt und die Chancen gesehen. Man muß die Milliarden von aufstrebenden Menschen in den früheren Dritt- und Zweitweltländern als potentielle Kunden sehen, die auch einen kleinen Teil des Kuchens haben wollen.

Und so sehen dann die aufstrebenden, sauberen und sicheren Städte in Asien aus, die vor 50 Jahren noch ein Piratenloch waren:

[image]
Singapore

Es ist ein hartes Aufwachen für Joe Sixpack gewesen, daß es mit seiner spätrömischen Dekadenz jetzt vorbei ist und auch andere einen Teil des Kuchens haben wollen. Und weil der prasserische American Way of Life im mittleren Westen und in Staaten wie Texas am verbreitetsten war, ist dort der Widerstand der Trump-Anhängerschaft gegen das längst überfällige Normalisieren am größten.

FUCK YOU FETTE AMI BESATZER!


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