Warum haben alle Angst vor Hitler

solstitium, Sonntag, 19.06.2022, 00:30 (vor 18 Tagen) @ Manuel H.6519 Views
bearbeitet von solstitium, Sonntag, 19.06.2022, 01:03

Welcher Hitler?

Der Hitler aus dem Geschichtsbuch, welches diese nämlichen Eliten geschrieben haben oder dem Hitler, der im Original gelebt hat?

Und wer ist eigentlich "Alle"?

Wieso haben eine Gruppe von Leuten am 24.3.1933 global vereint Deutschland den Krieg erklärt?

Weil es eine Bewegung gegeben hat, die den Eliten ihr Reichtümer umverteilt hat, und diese Eliten freilich dagegen angetreten sind - kann man ihnen auch nicht verübeln.

Und deshalb - dieses Geschichtsbuch.

Blöd, dass da keiner drauf kommt, na ja, gar keiner ist auch nicht ganz richtig.

Was war denn schlussendlich eigentlich der Fehler?

Das Gegeneinander! Es ist immer und immer wieder das Gegeneinander, was unüberbrückbare Hürden aufbaut.

Hätte nämlich Hitler ein Konzept entwickelt, welches den Eliten eingeräumt hätte, weiterhin als Eliten zu leben, oder sogar besser - ja das wäre doch was gewesen.

Er nahm sich zu wenig Zeit, Visonen für alle zu generieren und baute sich damit Feinde auf, die es ihm verübelten.

Also, haben "Alle" vielmehr vor dem realen (elitenenteignenden) und nicht etwa vor dem minimalisiert wiedergegebenem Geschichtsbuch-Hitler Angst!

Beim Lesen des Saker Textes springt einem es doch ins Gesicht.

Was, wenn einer hergeht, und den Eliten sagt, wo es ab jetzt lang geht?

Genau das war es, und die erklärten am 24.3.1933 Germany genau und ausschließlich aus diesem Grund den Krieg! "Boykott all german goods!"

Die Textzeile kennen wir wohl, aber wir kennen nicht die Ursache, den Anlass, die Wahl oder das Geschehen vom 30.1.1933 allein war es nicht, es war das Konzept, welches eben genau wie heute angezeigt hat, dass das Schneeball-Roulette zu Ende geht.

Nehmen wir die (hier im DGF erörterten) Rede von Trump vor den Leuten nach seiner Wahl, die ihn fortan feierten und mit denen er gemeinsam dann ein Hotel auf den Golan Höhen baute!

So macht man das - und Trump hat genau den Riecher bewiesen, wie man Politik macht und ALLE mit einbindet, tatsächlich in der Endkonsequenz sogar und insbesonders für die Eliten Raum und Perspektiven abbildete, auf dass er eben (z.B.) realen haltbaren Frieden im Nahen Osten mit seinem Hotel auf den Golanhöhen zelebriert.

Heute ist es so, dass die Eliten von damals freilich im Geschichtsbuch keine Erwähnung bekommen haben, klar, schreiben sie das Geschichtsbuch schließlich selbst und wollten freilich im Hintergrund bleiben.

Aber es gab nun mal genau diese x- fachen Enteignungen in den 30er Jahren, die dann 1946 ff. wieder rückübertragen wurden.

Die Enteignungen der Elite - wer sonst hatte alles und wo sonst hätte man es herbekommen sollen, sind ein Faktor, der im Geschichtsbuch zu wenig Beachtung bekommt.

Und das ist bei der Saker Vision Punkt 3. und nicht von ungefähr weggelassen worden.

Und wie das geht?

Genauso wie beim ersten Mal na klar.

Die Bewegung wird vom Ausland finanziert - welches Ausland, braucht ihr nicht weiter sinnieren, das sollte klar sein!

Die "Außenpolitik" die die CIA ihrerseits in der Ukraine mit der Zielsetzung Speerspitze Russland also umsetzte, kann, will man gleich ziehen, unmöglich nicht äquivalent in Westeuropa weggelassen werden.

China (und eben nicht Russland!) hat das Geld dafür!

Deshalb zielt der WK3 auch nicht auf Russland sondern auf China - was der Saker irgendwie auch nicht auf den Punkt bringt.

Soweit aber die Theorie, weil praktisch führt es zu nichts, ausser eben dem Vorgenannten, weil es ein Gegeneinander darstellt.

Und mit Gegeneinander werden nun mal keine Konflikte gelöst, wer schonmal in Scheidung gelebt hat, weiß es!

Die Konflikte die BEIDE HINTERHER LEBEN LASSEN, können nur miteinander gelöst werden.


Und das Alle alle brauchen, merkt man, wenn man eine Fussball(national)mannschaft aufstellen will. Die kann nämlich auch nicht spielen, wenn man einfach die 11 Kapitäne der ersten Ligamannschaften zusammenfasst. Eine Mannschaft und eine Gesellschaft funktioniert nur bei Einbindung Aller, nicht nur der Kapitäne, einerseits, genauso wenig, wie ausschließlich der rechten Abwehrspieler! Es braucht Kapitäne, und es braucht Abwehrspieler!

Tja, und was ist dann die Vision für die Eliten?

Welches ist das Lockmittel?

Wobei ich korrigiere mich, Lockmittel ist eine schlechte Umschreibung.

Tun wir mal so, als seien wir die Elite.

Welches Problem ist das gravierendste? (ausser der eigenen Vergänglichkeit)

Nun, es ist tatsächlich eine Befürchtung, dass durch irgendwelcher Eskapaden der eigene Status der Familie in 50, 100 oder 200 Jahren in Frage stehen könnte.

Die Elite hat auch Kinder und na klar will sie ihren Kindern denselben Komfort sicherstellen, den sie auch genoss.

Nur, was, wenn ein Visionär, der dem Volk wieder lebenswerte Bedingungen erschafft, aka Hitler, nun auch eine Vision für die Elite mitbrächte?

Kann es eine, und nur das kann es sein, gesetzliche Unkaputtbarkeit des elitären Status seiner ewigen Nachkommen geben?

Genau das ist doch der Punkt!

Die Sicherheit, dass egal was passiert, seine eigenen Nachkommen niemals unter der Fuchtel fremder Besatzer zu leiden haben oder gar die Familien aus der Weltgeschichte verschwinden würden - was ja der nuklearen Katastrophe in der Wirkung gleich käme.

Na? Und wie sieht die nun aus, diese Vision?

Weil wenn man die alten Eliten so anguckt, vllt. jene aus der Zeit von vor 2000 oder 3000 Jahren. Wo sind sie?

Weg!

Und warum?
Weil sie unter denselben visionslosen Bedingungen mit der gesellschaftlichen Weitsicht eines Maulwurfs, wie die reichere Masse heute, vor sich hingewurschtelt haben.

Sie hätten einzig ein globales Prozedere erschaffen brauchen, das die geschehenen Unwägbarkeiten an all ihren Familien hätte vermeiden können.

Wieso taten sie es nicht?

Weil sie keine Vorstellungen von der Wandelbarkeit von Gesellschaften hatten, wenn man ihnen eben keine Struktur gibt - die diesen Wandel in Eigentumsverhältnissen ausschließt.

Vielleicht geht es um Besitz vs. Nutzungsrecht?

Wir hegen die Meinung, dass Besitz mehr als Nutzungrecht sei.

Nur anhand der Saker-Vision die an diesem Punkt stimmig ist, ist der Besitz faktisch nichts wert, weil er im Handumdrehn einfach seinerseits zu Geschichte gemacht wird - er wird den gemachten Schulden einfach in "Gruppenhaftung" gegengerechnet und damit hat sichs.

Wenn aber niemand Besitz hat, kann dieser nicht weggenommen werden.

Was wäre also besser?
Ein ewiges unzerstörbares Nutzungsrecht.

Das Gegenteil haben Anwohner einer ländlichen Region in Brandenburg gerade erfahren.

Dort wurde das Nutzungsrecht einer Uferregion für Jedermann einfach in ein Besitzrecht eines Grundstückerwerbers umfunktioniert und der baute einen Zaun quer über den Weg, der bis dahin für Jedermann offen war den See zu umwandern.

Dieser Privatbesitz ist auf lange Sicht aber nichtig, weil auch dem neuen Eigentümer wird er genommen werden und seine Kindeskinder werden dereinst auch vor dem Zaun stehen und den See genau wie diejenigen, die er heute aussperrte nicht mehr umrunden können.

Hier sieht man also, dass die Elite mit dem Besitzstreben (und wir alle genauso) einen gedanklichen Fehler machen, wenn es um generationsübergreifende ewige Nutzungsrechte geht!

Ein Bundesland, welches hier nicht genauer benannt werden will, schrieb genau das in seine Verfassung, dass Uferregionen niemals dem Nutzungsrecht der Allgemeinheit entzogen werden können - oder anderherum niemals zu Privat BESITZ umdeklariert.

Und diesen Gedanken übertragen wir jetzt auf die Sorgen der Eliten.

Die haben Angst, dass ihren Nachfahren die Mobilität vielleicht verloren ginge - weil zu viele Menschen vielleicht zu viel Benzin verbrennen?

Eines der Probleme.

Ja wozu all diese Mobilität - berechtigte Frage.
Aber vielleicht ist es sogar zu wenig Mobilität, denn evtl. stehen wir vor einer industriellen Revolution, die jedem schier endlose Mobilität zusichert?

Je mehr Gehirne, je mehr Lösungen können ersonnen werden!

Je weniger Gehirne, je einfältiger die Geschehnisse - wie die entstehung der Sahara, was 1/1000 der Zahl an Menschen von Heute vollbracht haben, also das ehemalige subtropische Waldgebiet Sahara zur Wüste abzuholzen!

Die Vision für die Elite kann also nur sein, etwas Besseres als den Status Quo zu ersinnen, der leicht möglich ist, und, um beim Beispiel zu bleiben, ihnen die Nutzung des Uferbereichs egal wem dieser "Besitz" eingetragen wurde, auf ewig zuzusichern.

Aber allein?

Ja setzt Euch doch einfach auf eine Insel, wovon es tausende gibt, wo ihr allein seid, und guckt, wiel lange es Euch befriedigt!

Der Individualismus, dort wo erforderlich, darf freilich nicht zu Gunsten einer Nutzungsrechtgesetzgebung für die Allgemeinheit geopfert werden.

Das kennen wir von den Hotelliegen im Südseeurlaub.

Für den Tag werden sie mit Handtuch reserviert.

Und wenn genug da sind, ist das auch kein Problem!

Und die Liegen funktionieren auch jeden Tag, keiner muss etwas kaputtes vom Vortag etwa übernehmen.

Ein unverhandelbares Nutzungsrecht, im Hotelbeispiel hat das Jeder für Jede Liege, bis eben das Handtuch es reserviert übertragen auf die Welt.

Wir hatten das bis neulich auch bzgl. Weiderecht.
Jeder konnte seine Tiere überall weiden lassen.

Das ging also!

Und gab es zu diesen zeiten Probleme?

Wenn ja, dann kleiner als die heutigen!

Dieses große Problem der Gegenwart also gegen kleinere behandelbare Probleme tauschen, die schlussendlich jedem eine würdige und angemessene sichere unbehelligte Existenz ermöglichen!

Alle Leute einbinden, das ist der Lösungsansatz.
Die Mittellosen und die Superreichen.

Aufhören Tier, anfangen Mensch zu sein!

--
https://dasgelbeforum.net/index.php?id=568547
obligatorischer Hinweis, Goethe zu Eckermann. "Man muss das Wahre stets wiederholen, weil auch die Lüge stets wiederholt wird..."[image]


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