Wäre schön

Ashitaka, Sonntag, 19.06.2022, 22:04 (vor 16 Tagen) @ FOX-NEWS3413 Views
bearbeitet von Ashitaka, Sonntag, 19.06.2022, 22:08

Hallo FOX-NEWS,

Ich finde es immer schön, wenn der Debitismus diskutiert wird. Er ist das Alleinstellungsmerkmal dieses Forums - ich weiß, auf Reddit tummeln sich noch ein paar Exilanten, die ich gerne hier wieder sehen würde, weil es jetzt ins Endspiel geht. Kann man den Groll nicht begraben?

Wäre schön. Sonst könnte man ja auch eine klein Plattform schaffen, wo jeder, den das Thema Debitismus interessiert, über seine Sicht auf den Debitismus, die aktuellen Entwicklungen und unsere Erwartungen schreiben kann. Alles was es dafür benötigt, wäre ein kleines Regelwerk, welches die Teilnehmer dazu auffordert, die Offline-Themen der Gegenwart nur in einem eingangs bereits offensichtlichen Bezug zu geldtheoretischen / systemtheoretischen Sichtweisen aufzugreifen. Und bei diesen Sichtweisen müssen wir uns keineswegs nur theoretisch am Debitismus festhalten. Es sind doch gerade die unterschiedlichen Auffassungen bzw. Anderssichtweisen, durch welche die Diskussionen der Vergangenheit so interessant wurden, durch welchen überhaupt der Kontrast hochgedreht werden konnte.

Wäre sowas im Gelben Forum umsetzbar, es würde die Qualität der Beiträge um Welten verbessern. Es bräuchte dann keine Beiträge mehr, die im Kern lediglich durch Fassungslosigkeit und Entsetzen auf sich Aufmerksam machen wollen. Nicht umsonst wirkt hier vieles so, als hätte man den roten Faden verloren und könne nur noch dadurch Herr seiner Gedanken bleiben, dass man immer mehr Nachrichten und Schleifendrehungen der Folgewirkungen bzw. Begleiterscheinungen des Systemwandels konsumiert und sich hier anschließend darüber auskotzt.

Das werden so wilde Zeiten für jeden von uns, dass der Diskussions- und Erkenntnisbedarf bzgl. der System-/Geldtheorien im Zuge der 2008er Entwicklungen um ein Vielfaches intensiviert werden will.

Andernfalls wird man aufgrund der sich nur um Kreise drehenden Themenauswahl (Narrative, Schocktheraphien, Ideologien) seinen Verstand verlieren.

Herzlichst,

Ashitaka

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Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
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