Vom Risiko zur Gewissheit...

heller, Sonntag, 06.06.2021, 13:40 (vor 18 Tagen) @ Realist3211 Views

Ich wünschte, die Dystopie würde sich als Schwarzmalerei herausstellen.
Mathe und Statistik sind keine Fremdwörter für mich.
Ich habe keine Scheu, Moral und Dogmen in Frage zu stellen.
Ich habe Kinder.

Ich habe in den vergangenen 1 1/4 Jahren vieles über C gelesen, diskutiert und abgewogen.

Einige Risiken lassen sich berechnen: Das Risiko der wirtschaftlichen Schäden, der entgangenen Schulbildung, die Aufzehrung des Ersparten für NICHTS, Verausgabung der für Rente, Arbeitslosigkeit und tatsächliche Krankheit vorgesehenen Gelder u.v.m.

Auch die Schäden durch Erkrankung (und ggf. Tod) durch C-Virus lassen sich größenordnungsmäßig abschätzen - das hatte ich letztes Jahr hier auch mal getan. Auf jeden Fall stehen diese Schäden in keinem Verhältnis zum Aufwand und den Schäden der getroffenen Gegenmaßnahmen/ Restriktionen, die um Größenordnungen höher sind.

Einige dystopische Zutaten brauchen nicht berechnet zu werden, denn es sind Gewissheiten. Die Gewissheit, dass die Zillionen, die ein kleines Grüppchen mit erheblichen eigenen Interessen an die Profiteure der C-Krise gelenkt hat, woanders fehlen werden.
Die Gewissheit, dass fast alle Mitmenschen eine erhebliche Anzahl an Tagen sich für oder gegen Coronamaßnahmen ins Zeug gelegt haben und am Ende NICHTS dafür bekommen. Im Gegenteil, ungezählte Brüche in Freundschaften, Vertrauensverlust, Einsamkeit, Gewalt, Minderung des Immunsystems, unterbrochene Persönlichkeitsentwicklung, usw. usf.

Ich konstatiere für mich:
Die Schäden sind bereits da (sowohl die zusätzlichen Hungertoten in Indien als auch die zusätzlichen Cholerafälle in Afrika als auch die psychischen Schäden auf der ganzen Welt).
"Teile und Herrsche" läuft.
Die Art, WIE und von WEM Entscheidungen getroffen wurden und werden, ist nicht im Sinne des Gemeinwohls, um es mal vorsichtig auszudrücken. Wenn nun aber die Mehrheit der Bevölkerung wieder dieselbe Mischpoke wählt, dann heißt das für mich, dass auch die zukünftigen "Krisenbewältigungen" und Weichenstellungen uns in dieselbe Richtung führen werden -
das ist für mich der Weg in die Dystopie (jedenfalls insoweit, als ich mich nicht völlig aus der Mitwelt herausziehen kann).

Einziger Hoffnungsschimmer wäre, wenn die Begünstigten (von Strippenziehern muss man ja nicht mal reden - es reichen "die Begünstigten") einen für das Gemeinwohl oder das Wohl des Planeten "gesunden" Plan hätten und die völlig bescheuerte Politik und Gewalt nur deshalb verschleiert einsetzen, weil auf transparente Weise der "Reset" nie gelingen würde.
Ich mag diese Hoffnung nicht gänzlich ausschließen. Aber wenn ich mir die Gestalten ansehe, die da vorne dran stehen, dann erscheint mir die Dystopie doch wesentlich wahrscheinlicher.

Und genau hier scheint mir bei vielen Mitmenschen der Geist vernebelt zu sein:
Sie WOLLEN lieber schöne Märchen hören und unangenehme Fakten ausblenden (oder vom Wahrheitsministerium als Fake erläutert bekommen) anstatt dogmenfrei 1 und 1 zusammenzuzählen.
Sie wollen nicht akzeptieren, dass die meisten Mächtigen dieser Welt in die geschlossene Anstalt gehörten.

Die Dystopie ist keine Gewissheit - vor allem, weil die Geschichte nicht für jeden gleich (schlimm) verläuft.
Aber die Chance halte ich für verdammt hoch - und zwar innerhalb eben der nächsten 5 Jahre. Und dazu sind gar nicht unbedingt Impftote notwendig. Es reicht ja völlig aus, wenn es für den Durchschnitt wesentlich schwieriger wird, wirklich glücklich zu sein (ein befreites Herz in einem dafür geeigneten Körper). Denn darauf kommt es doch letztendlich an - oder?

Schönen Sonntag noch!
Heller


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