Peakoil, Corona und Atomkraftwerke (was können sie nicht?)

Ankawor, Dienstag, 13.10.2020, 21:03 (vor 14 Tagen) @ Arbeiter3013 Views

Hallo Arbeiter,

eigentlich wollte ich die Themen unseres privaten "Thinktanks" nicht an die Öffentlichkeit tragen, aber nach deiner Vorlage passt es wohl doch ganz gut.

In deiner Übersetzung ist der wohl wichtigste Satz ziemlich unauffällig:

"Die COVID-Krise (ist ) ein weiterer Versuch, den Verbrauch natürlicher Ressourcen dramatisch zu verlangsamen"

Nach einem ganzen Wochenende Diskussion (Teilnehmer aus D, I, USA) mit mehreren Leuten erscheint uns als Gruppe Folgendes als am wahrscheinlichsten, in Kurzfassung.

Wir leben von Öl, im wahrsten Sinne des Wortes. Ohne Öl und Gas nur 25 % Nahrung und nur 25 % Menschen.

Vor einigen Jahren war Peak Oil im Himblick auf konventionelles Öl, was unbestritten ist.

Fracking und Tiefseebohrungen haben zwar mehr Öl geliefert, aber der EROI ist unter 7, also unter dem Wert, der erforderlich ist, um nicht ins Mittelalter zurückzufallen.

Peak Oil für Fracking war 2019 und seitdem wird der "Tank schnell geleert".

Zu diesen Fakten wird oft entgegnet, dass es eine Ölschwemme gibt, besonders da Öl zeitweise immer billiger wurde. Den Ölförderern bleibt aber wegen den niedrigen Preisen nichts anderes übrig, als so viel zu verkaufen wie möglich, damit der Geldfluss bestehen bleibt.

Bis der Tank leer ist.

Um das zu verhindern, müsste so viel neu dazu kommen, wie entnommen wird. Die Entdeckungen neuer Ölvorkommen geht jedoch sehr, sehr deutlich dem Ende zu.

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Die verbrauchten konventionellen Ölvorkommen werden nur zu 15 % durch neue Funde ersetzt. Bei allen Spekulationen über den Tankinhalt ist damit klar, dass er sich schnell leert, sogar sehr schnell. (Erneuerbare Energien sind was für Träumer, da lohnt es sich nicht, drüber nachzudenken.)

Wenn etwas knapp wird, spart man am Verbrauch, sofern es sich um Einzelpersonen handelt. Wenn die Regierungen eine Knappheit kommen sehen, heißt das Sparen "Rationierung".

Eine Rationierung ist jedoch schwer durchzusetzen, und am einfachsten geht es mit Angst und drastischen Strafen. Corona ist dafür perfekt geeignet: Nirgends hinfliegen, nirgends hinfahren, vom Küchentisch aus arbeiten. (Das Verschwenden von Heizöl bei weit geöffneten Fenstern im kommenden Winter passt allerdings nicht in das Szenarium.)

Es ist daher wahrscheinlich, dass Corona aus den vorstehenden Gründen fabriziert wurde oder eine willkommene Pandemie medial aufgebauscht wird.

Die Corona-Maßnahmen dienen dazu, uns auf Einschränkungen zu dressieren und uns durch drastische Strafen und Manipulation bis hin zu sozialer Ausgrenzung von Widerständlern jeglichen Widerstand abzugewöhnen.

Was kommt, ist eine große Transformation (Merkel) und ein Verlust von vielem, an das wir uns gewöhnt haben (Merkel), wahrscheinlich auch ein Bevölkerungsrückgang (Deagel).

Das ist das Fazit der Mehrheit unserer Diskussionsgruppe.

Meine eigene Erwartung weicht davon ab: Alles, was technisch überhaupt möglich ist, wird durch Atomkraft betrieben bzw. erzeugt werden. Wenn es soweit ist, wird auch in Deutschland als letztem grünlichem Land der Welt ein Umdenken einsetzen, beflügelt durch Elend, Kälte und Hunger im Schatten unzähliger nutzloser Windmühlen.

Deshalb meine hinzugefügte Frage:
Was kann mit Atomkraft NICHT gemacht werden, wenn alle lieber AKWs wollen als sich zu Sterben auf einen Berggipfel zurückzuziehen?


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