Du kannst dich nicht schützen! Du kannst nur ander aufklären und gemeinsam an dem Thema arbeiten.

Olivia, Dienstag, 12.01.2021, 18:48 (vor 12 Tagen) @ StillerLeser358 Views

Da nicht jeder sofort eine "illustre" Anlage installieren kann oder will, werde ich eine "Auflistung für Notfälle" machen und einstellen. Ich begann, mich 2008 mit dem Thema zu beschäftigen, so wie viele hier. In der Zwischenzeit hat sich sehr viel geändert.

Man sollte aber immer im Kopf behalten, dass man NIE weiß, in welche Sitution man hineinschlittern kann. Ich gehe daher von einem Szenario aus, das es nötig machen würde, dort, wo man gerade ist, zu bleiben ODER dass man den Ort aus irgend welchen Gründen schnell verlassen muss. Ich versuche seit Jahren, meine Familie zumindest mental darauf einzustellen.

Immer präsent haben sollte man diese Reihenfolge:

1.Priorität
Wärme bzw. klimatischer Schutz, damit man weder auskühlt, noch durchnässt, noch einen Hitzeschlag bekommt (das gilt für Wohnungen und für "Outdoor". Wetterfeste Kleidung, Schuhe, in denen man "gehen" kann.

2. Priorität
Flüssigkeit, die nicht krank macht, die also gefiltert und/oder gekocht werden kann/muss. - Also die Themen "Wasserfilter", "Kochmöglichkeit"

3. Priorität
Notfallmedizin, Verbandskasten, Notfallmedikamente

4. Priorität
"Witterungsschutz/Unterstand"

5. Priorität
Nahrung und alles andere

Man benötigt keine "perfekte" Vorsorge, weil man sowieso nicht abschätzen kann, was wirklich kommt. Dazu kommt, dass man alles, was man "zu viel" hat, auch "verteidigen" muss. Es ist besser, mit anderen zusammen zu arbeiten, so dass jeder "etwas" hat und einige Kenntnisse hat. In einer Gruppe können mehrere Personen an Problemlösungen arbeiten.

Wenn man davon ausgeht, dass in den nächsten Jahren eine Mangelsituation herrschen wird, dann kann man sich darauf jetzt schon einstellen und abwägen, WAS an Vorbereitungen wichtig ist. In einer Mangelsituation ist es absurd, ein Haus oder eine Wohnung mit "Kronbeleuchtung" auszustatten. Dort gilt es, mit den Nachbarn zu beratschlagen, was man "im kleinen Rahmen" tun kann/muss.

Die Situation auf dem Land ist eine andere als die in der Stadt. Zum Teil komfortabler, zum Teil "gefährlicher", dazu muss man sich nur die Ereignisse in den vergangenen Mangelzeiten anschauen. In Notzeiten kommt das Gute und das Schlechte in Menschen deutlicher heraus. Es nützt nichts, sich nur auf das Schlechte zu konzentrieren. Aber man sollte "achtsam" sein.

Bei Corona hätte man denken können, dass die Städte am Schlimmsten erwischt werden. Entgegen diesen Erwartungen hat es jedoch in D kleine Orte teilweise sehr viel schlimmer erwischt. Man sollte darüber nachdenken.

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Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!


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