Ach komm Meph, jetzt sagst Du doch selbst dass die Arbeiter die Wertschöpfung betreiben, nicht die Unternehmer.

Linder, Freitag, 19.02.2021, 23:59 (vor 12 Tagen) @ Mephistopheles468 Views
bearbeitet von Linder, Samstag, 20.02.2021, 00:05

Seien wir doch so fair und sagen wie es ist.
Natürlich bilanziert der angestellte Buchhalter die Wertschöpfung und der Unternehmer schöpft den Großteil der Erträge ab, immerhin steht er auch für den Kredit gerade und trägt das unternehmerische Risiko, inklusive Bereitstellung der Infrastruktur.
Fakt ist jedoch, der Arbeiter sorgt für die Wertschöpfung, Niemand anderes, denn ohne Produkt (oder Dienstleistung) keine Wertschöpfung und somit kein Umsatz.

Man kann nichts in Bücher schreiben (bilanzieren) und dann ist es da. Naja, außer Fiatmoney. [[zigarre]]
Aber kein Produkt oder eine Dienstleistung.

Ich kann einen Samen in die Erde stecken aus dem dann eine Pflanze erwächst, womit ich nachweislich Wertschöpfung betrieben habe. Ich kann aber nicht auf einen Fetzen Papier schreiben ich hätte eine Pflanze gesät und diese dann verkaufen. Nicht mal leer (verkaufen), denn auch da muss ich zum Termin physisch liefern können. Daher auch das Beispiel mit dem Gold bzw. Fiatmoney, denn wenn ein Banker Gold aus dem Nichts erschaffen könnte, würde er dies den wertlosen Fetzen (heute primär Bits und Bytes) vorziehen, denn hierbei handelt es sich um Wert(schöpfung) in seiner Reinstform.
Wertschöpfung entsteht durch physisches Vorhandensein (Arbeit, Umwandlung von Energie oder Umformung von Materie), nicht wenn etwas bilanziert wird. Die Bilanzierung ist lediglich ein Ausdruck dessen (z.B. gemessen in €,£,¥,$,etc.).

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