Schulden weg buchen, keine Vermögensabgabe auf Immos o.ä.

Lenz-Hannover, Sonntag, 24.01.2021, 22:36 (vor 185 Tagen) @ Mephistopheles798 Views

Ich denke, dass mit "80% vom BIP" an Staatsschulden weg buchen wäre für die Politik das einfachste.
D wäre dann ohne Schulden und könnte dann intensiv I, GR, ... helfen.

Eine irgendwie geartete Vermögensabgabe auf Immos wäre schwierig zu berechnen.
1. Wie viel Netto besitzen den die Eigentümer abzüglich der aktuellen Hypothek?
2. Wird in D nicht üblich sein, aber wenn ich meine Immo beleihe, um cash für meine Firma zu bekommen (o.ä.) wird die Abgrenzung schwierig. Beißt sich mit Punkt 1., da wird sich keiner freiwillig melden.
3. Gewerbe Immos raus nehmen wäre fast zwingend, nur kenne ich Gewerbeimmos, deren Kernkomponente die 5 Stellplätze für die Taxen sind - der hat da einfach nur billig gebaut.
4. Um die "Gewinne" durch die "Billig-Zinsen" fair abschöpfen zu können muss zwingend beachtet werden, wie lange die Immo im Besitz der Eigentümer ist. 1 Jahre 30 Jahre? - Einfach ??% geht nicht.
5. Und die Steuer für eine kleine Hütte in München für 1 Mio. € wäre kaum eintreibbar. Hier könnte noch ein Eintrag im Grundbuch helfen, zahlbar erst bei versterben des Eigentümers. Dann kann das aber nicht mehr an den Enkel vererbt werden ...

Ich sehe also: Schulden verschwinden lassen ist am einfachsten, kapiert kaum einer und wenn ein paar Mrd. dann verteilt werden freut sich der Durchschnittsbürger.


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