Hegel: "Bewegliches beweglich zu denken", Spracherweiterung und Realität

Ostfriese, Mittwoch, 28.09.2022, 13:02 (vor 59 Tagen) @ Centao1472 Views

Hallo CenTao

Hallo @Ostfriese,

dahinter liegende Wellen und Muster gehorchen diesen Gesetzen ohne Zweifel, aber sind nicht abbildbar..
Also doch Zyklen, Frequenzen, Laufzeiten?

Der ästhetisch empfindende Punkt einer zu platzierenden Blumenvase auf einer Fensterbank führt auch mittels Umfrageexperiment zum berechenbaren statischen Goldenen Schnitt.

Bei genauer Betrachtung wird schnell offensichtlich, dass das Prinzip der Symmetrie die ganze Natur durchzieht. Die sprichwörtliche Schönheit der Natur beruht im Wesentlichen auf der Proportionalität der Symmetrie.

In der Disputation 'Der goldene Schnitt - Das Mysterium der Schönheit' schreibt Ruben Stelzner im Kapitel Nr. 5 'Der goldene Schnitt':

Die Symmetrie findet sich innerhalb des Goldenen Schnittes nicht mehr in einer förmlichen Umsetzung (Gleichheit der Teile), sondern in einer verhältnismäßigen. Die Proportionen der einzelnen Elemente sind gleich. Im Goldenen Schnitt ist das Verhältnis symmetrisch. Es ist die Symmetrie der Teile zu Gunsten der Symmetrie der Proportionen untergegangen.

Diesen 'verbindenden' Eigenschaft der auch als 'göttliche Proportion' bezeichneten Gesetzmäßigkeit werden wir in den folgenden Beispielen immer wieder erfahren. So wird offensichtlich, dass der Goldene Schnitt wegen seines 'die Gegensätze verbindenden Charakters' als schön und harmonisch empfunden wird.

Die im Ein- und Zweidimensionalen vorliegenden statischen Goldenen Punkte sind alle unmittelbar und elementar berechenbar.

@Ashitaka stellt die bestimmt mit einem großen Rechneraufwand zu gewinnenden zeitlich dynamischen Fibonacci-EMA Funktionsabläufe mit ihren Abstandsbereichen leider nicht beweglich als Film dar, was sicherlich zum besseren Verständnis möglich wäre, sondern nur als Standbild.

Mit dem Übergang von den aristotelischen und parmenideischen statischen zu den heraklitischen dynamischen Betrachtungsweisen in Verbindung mit dem Rückgriff auf die uralten sieben Hermetischen Prinzipien schafft der menschliche Geist mittels schöpferischer Spracherweiterung im Sinne Hegels: "Bewegliches beweglich zu denken" eine neue Realität.

Die Zukunft ist wegen des herrschenden Prinzips der Schwingung weit ungewisser, als wir alle glauben. Ahnung? Nein, nur etwas, was ich bisher nicht beschreiben konnte. Die Zeit ist vorbei. Ich glaube es beschreiben zu können. Keine Verschwörung.

http://www.golden-section.eu/ und https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=542423

Beste Grüße,
CenTao

Gruß zurück - Ostfriese


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