Im Ernstfall ist alles ganz anders

Ulli Kersten, Heinsberg, Freitag, 06.05.2022, 18:36 (vor 14 Tagen)8201 Views

40 Jahre grüne Friedenspartei - nun im Ernstfall übelste Kriegshetzer.

Aber noch was anderes fällt mir auf. Hier im DGF kam es regelmäßig zu Diskussion darüber, wann und wohin man abhauen könnte. Erst bei der moslemischen Flut, dann bei den Corona-Einschränkungen und nun beim Krieg.

Aber halt, stimmt ja gar nicht. Die erstgenannten Sachen waren ja nur eigentlich halb ernst, und man konnte wunderbar darüber diskutieren, warum, wann und wohin man am besten die Biege macht. Nur eines der Mitglieder ist nach Neuseeland abgehauen, wenn ich mich richtig erinnere. Der Rest war interessante Konversation ohne Handeln.

Nun ist der Ernstfall da, und wo nun eigentlich Butter bei die Fische gehört, gibt es auffallend wenig Diskussion darüber. Angekündigte Katastrophen haben mich nie besonders gejuckt, aber es ändert sich, und der Aufenthalt in einer Gegend, in der ein Krieg, wenn er kommt, am härtesten toben wird, erscheint mir immer unratsamer. Sprich, ich denke dauernd drüber nach, bzw. immer dann, wenn die Eskalation eine neue Stufe erreicht wie bei der sehr mysteriösen Selbstanzeige der Ammis bei der Versenkung der Moskwa.

Was ich mich aber frage - und das mag vollkommen unwichtig sein - ist, warum gerade jetzt, wo auch in Beiträgen große Sorge geäußert wird, nur relativ wenig kommt, ob man etwas Abstand zu dem Zentrum der Probleme schaffen sollte.


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