ja, das ist ein Problem

reefan, Montag, 11.10.2021, 21:38 (vor 16 Tagen) @ Das Alte Periskop502 Views
bearbeitet von reefan, Montag, 11.10.2021, 22:06

für das ich auch keine Lösung habe.

Martin Armstrong hat schon vor mindestens fünf Jahren die Borniertheit der Politiker beklagt. Er hatte damals schon ein Konzept in der Tasche, um mit der Situation umzugehen: mit allen verfügbaren Resourcen großflächig (=weltweit) wettergeschützte, mehrstöckige Industriegebäude zum hocheffizienten Anbau von Nahrungsmitteln im Industriemaßstab zu errichten.

Aber sowas ist natürlich mit unserer Politikergeneration illusorisch.

Und die gleich lautenden russischen Prognosen (die haben die einzigen einigermaßen zuverlässigen Klimamodelle!) einer kleinen Eiszeit kenne ich seit mindestens 10 Jahren.

Das Problem mit dem Golfstrom ist m. E. eher ein lokales, auf Westeuropa beschränkt. Noch kritischer finde ich einen vulkanischen Winter, da dieser global wirkt, wobei die Asche der Vulkane auf der Nordhalbkugel auch nur auf der Nordhalbkugel zirkulieren. Die Luftströmungen von Nord- und Südhalbkugel vermischen sich m. W. nicht.

Am sichersten könnte man wohl in Südamerika nahe des Äquators leben.

Ich habe mir vor wenigen Wochen ein Häuschen in Ungarn mit einem halben Hektar Land gekauft.
Da Ungarn im Wesentlichen noch immer eine ausgeprägte dörfliche Struktur hat, ist der Selbstversorgungsgrad dort noch relativ hoch. Die meisten Familien auf dem Land haben so zwischen 3000 und 5000 Quadratmeter Grund. Damit lässt sich schon etwas anfangen. Das lässt sich leicht übersetzen in eine relativ geringe Fallhöhe - im Gegensatz zu D.

Vergleiche auch HU und D in der Deagel-Liste!

Und Orban hat mit Russland gegen den Widerstand aus Brüssel einen separaten Liefervertrag für Erdgas unterzeichnet. Der einzige in der gesamten EU, der noch Hirn im Kopf hat.

Aber mir ist klar, dass das ein Kompromiss ist und bei einm vulkanischen Winter auch nicht viel hilft. Dazu ist die Welt einfach zu bevölkert, als dass das ohne langjährige Vorbereitung ausreichend Nahrung für alle zu produzieren wäre.

Wir sind wieder in der Situation, nur noch um gutes Wetter und einen milden Winter beten zu können.

Aber vielleicht wird das ja unsere "Klima- und Weltrettungs-Apologeten" auf den Boden der Tatsachen herunter holen.

Ein kleines Detail am Rande: Martin Armstrong warnt explizit davor, heute noch den Beruf eines (Mainstream-)Journalisten zu ergreifen, da diese - wenn sich Geschichte auch nur halbwegs reimt - in nicht allzu ferner Zukunft in gleicher Weise wie unsere Politiker für das kommende Desaster verantwortlich gemacht werden. Und er sieht auch bei ihnen viele Köpfe rollen.


Viele Grüße
reefan

PS:
Danke für deine Wertschätzung meines Beitrags


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