Die Welt basiert auf Wahrscheinlichkeiten

Tob, Mittwoch, 18.11.2020, 11:55 (vor 13 Tagen) @ Amos734 Views
bearbeitet von Tob, Mittwoch, 18.11.2020, 12:01

Drei Typen von Transfer sind bisher definiert:
allgemeine Transfers, die in allen Zellen auftreten, wie DNA zu DNA (Replikation),

DNA zu RNA
(Transkription) oder RNA zu Protein (Translation),

spezielle Transfers wie RNA zu DNA, ein umgekehrter Transkriptionsprozess, der von RNA-Viren genutzt wird,

und ungewöhnliche Transfers, die Proteininformation in DNA, RNA oder Eiweiß konvertieren.

Hallo Amos,

Diese „Rückübersetzung“
von Protein in DNA oder RNA sollte eigentlich unmöglich sein, da Information wegen der Degeneration des genetischen Codes verloren geht, doch es gibt ein Beispiel für einen begrenzten Informationstransfer zwischen Eiweißen, die Prionen.

Korrekt, es gibt einen Informationstransfer, dieser basiert aber nicht auf RNA oder DNA.

Was macht Dich so sicher, dass es keine weiteren nebenläufigen subsequent Transfers gibt, die durch die Impfung ausgelöst werden können und eventuell erst eine Generation später Folgen hat?

Es gibt für alles eine theoretische Wahrscheinlichkeit; ja, es könnte einen Prozess geben, der die RNA in DNA überführt und beispielsweise durch Enzyme in die DNA einfügen lassen könnte. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist aber extrem gering - es sind viele einzelne Schritte erfoderlich, von denen jeder einzelne _sehr_ unwahrscheinlich ist. Außerdem wird RNA im Körper durch RNasen (ca. 50 verschiedene) relativ schnell abgebaut, also bleibt nicht viel Zeit für einen solchen Prozess, der dann auch nur einen sehr kleinen (!) Teil unserer Zellen betreffen würde. Die Welt ist voller RNA, voller Viren (die sich übrigens auch schon immer in unserem Ergbut eingeschlichen haben; es gibt sogar Argumente dazu, dass wir ohne Viren nicht zu dem hätten werden können, was wir sind). Der Einbau der RNA in manchen Zellen könnte also sogar evolutionär ein Vorteil sein). RNA selber kann aufgrund der chemischen Struktur nicht ohne diese (unwahrscheinlichen) Prozesse in DNA eingefügt werden. Es gibt auch keinerlei Hinweise darauf, dass die nach einer Impfung aufgenommene mRNA im Körper zu DNA umgeschrieben wird.

Nun haben wir auf der einen Seite etwas extrem unwahrscheinliches, was noch nicht einmal schlimm sein muss. Auf der anderen Seite haben wir einen Virus, von dem wir wissen, dass ein nicht zu verachtender Anteil Menschen stirbt. Ein noch viel größerer Anteil von Menschen erleidet monatelange Folgeschäden. Über die langfristigen Folgen ist noch nichts bekannt, es gibt aber bereits Hinweise auf mögliche Alzheimer-Erkrankungen und vieler weiterer Folgeschäden (z.B.vernarbtes Lungen- und Herzgewebe) an so ziemlich allen Organen, der Virus befällt unser Nervensystem (daher der Geruchs- und Geschmacksverlust) und damit wohl auch das Gehirn. Der Virus besteht aus RNA und verfügt über die Möglichkeit sich im Körper zu vermehren, kann also nicht einfach so von RNasen völlig abgebaut werden, wenn er sich schnell genug vermehrt. Es ist völlig unklar, welche medizinischen Folgen auf uns noch durch den Virus zukommen werden.

Also, ein Impfstoff, der nach kurzer Zeit vom Körper abgebaut wird und dessen Verbleib extrem unwahrscheinlich ist. In groß angelegten Studien kaum (und erst recht keine schweren) Nebenwirkungen. Die RNA produziert harmlose Proteine, die keinen Schaden anrichten. Dann ein Virus, der massive Schäden bis zum Tod anrichtet, seine RNA im Körper möglichst lange aufrecht erhält, in vielen Fällen vielleicht nie verschwindet und außerdem auch noch im Körper weitermutiert und dem Immunsystem ausweichen kann und sich auf die eigenen Kontakte überträgt.

Was soll ich nun machen? Ohne Impfung wird der Virus irgendwann alle erwischen, das ist keine Frage.

Ich habe gestern mit einer Krankenschwester gesprochen, von der ich sehr viel halte, ihre Antwort warum sie sich impfen lassen wird, hat mich erstaunt. Sie sagte: "Weil ich keine Kinder mehr bekommen werde, sonst würde ich mich nicht impfen lassen."

Das halte ich für eine unbegründete aber verständliche Sorge; eine Infektion mit dem Corona-Virus halte ich für möglicherweise sehr viel stärker schädigend im Hinblick auf Schwangerschaften. Wer weiß, wie sich der Virus auf kommende Schwangerschaften auswirken wird. Das ist völlig unklar, aber die Vermutung nach größerer Schädigung ist sehr groß, da wir bereits von massiven Schädigungen unddem Befall des gesamten Körpers wissen.

Überlegt euch: wollt ihr nun die Impfung oder die völlig unklaren (aber oft schwer schädigenden) Folgen einer Virusinfektion? Lasst euch impfen, aus eigenem Interesse!

Viele Grüße
amos

Grüße!
Tob


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