Im Vorhersagen bin ja ich noch besser als Spengler

Tempranillo, Mittwoch, 03.06.2020, 00:47 (vor 42 Tagen) @ Mephistopheles298 Views
bearbeitet von Tempranillo, Mittwoch, 03.06.2020, 00:55

Es geht überhaupt bnicht darum, Spengler zu verstehen

Dieser Eindruck wird immer stärker.

sondern ausschließlich darum, seine Prognose zu verstehen.

Im Vorhersagen bin ja ich noch besser als Spengler, dessen Prognosen aus lauter Banalitäten bestehen.

Demokratie ist für Spengler eine Phase in der Geschichte einer Kultur und zwar eine Phase kurz vor ihrem Ende.

Wieder nur eine inhaltsleere Beschreibung auf Grundlage der Spengler'schen Definitionen, die er exklusiv für sich hat.

Die Herrschaft rechtfertigt sich immer aus sich selbst heraus und braucht dazu keine moralischen Klassifizierungen. Solche benötigen nur die loser ==> die, die unfähig waren, sich zu organisieren.

Daran darfst Du denken, wenn Dich ein paar Neger überfallen, die sich eben besser organisieren können.

Das ist nicht auf deinem Mist gewachsen, sondern du hast es von Oswald Spengler geklaut. Das globalistisch ist neueren Datums und wurde erst mit dem Ausgang des letzten WK. relevant, den Oswald Spengler nicht mehr erlebte. Vorher hieß globalistisch "imperialistisch".

Geklaut ja, aber garantiert nicht von der leeren Sprechblase Spengler.

Spengler braucht dein Verständnis nicht. Wenn du ihn nicht verstehst, dann stehst du den Zeitläuften eben gegenüber wie einem undurchdringlichen Nebel.

Dafür, daß ich in einem undurchdringlichen Nebel stehe, gelingen mir nicht wenige schöne Vorhersagen, was man von den Spenglerianern am wenigsten sagen kann.

Spengler ist wie ein Gesamtkunstwerk.

Spengler ist wie der Koran. Man muß nur fest dran glauben, dann erschließt sich die Offenbarung.

Die Debatte ist genauso sinnlos wie wenn man mitz einem Banausen über Beethovem diskutiert. Entweder versteht es einer intuitiv oder eben nie. Nach Marcel Proust kann man sich dem aber nähern, indem man die Kunst intensiv auf sich wirken lässt.

Ich hab' doch zugegeben, Spengler ist Metaphysik. Du und Taurec seht das genauso, nur seid ihr nicht imstande, daraus die richtigen Schlußfolgerungen zu ziehen. Spengler ist eine Art Religion, Geschichtsreligion.

Die Kernthese ist, dass Hochkulturen unvorhersagbar entstehen, ihren Ursprung haben, ihre Blütetzeit, ihr Erwachsensein, ihre Reife, ihr Alter, ihr Greisentum und dannach ihren Tod. Geschichte ist ausschließlich Geschich.

Banaler Blahsülz.

Spengler ist die Beschreibung der Kultur und ihres Endes.

Eben, sag' ich die ganze Zeit. Spengler beschreibt, aber erklärt nichts.

Gerade du bist eigentlich nahe daran, wenn du die Kunstwerke der abendländischen Kultur zitierst. Dann musst du sehen: Es war einmal und ist heute unmöglich. Warum?
Bei Oswald Spengler findest du die Antwort.

Dort kann sie nicht sein, sonst hättest Du sie doch gefunden. Du behauptest immer nur, was für tolle Antworten man bei Spengler finden kann. Fragt man nach, kommt nichts, nur Ausflüchte, Ad Hominems oder Ausweichen in Definitionsfragen, und daß einer wie ich eh zu blöd ist, Oswald zu verstehen.

Deine andere Methode besteht darin, Fragen damit zu beantworten, indem Du einen halben Meter Spengler-Text einkopierst, dann geht die Diskussion um Definitionsfragen und mein mangelndes Verständnis für Oswalds historische Tiefenschau von vorne los.

Tempranillo

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).


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