Genau so ist es. Endlich hast du es begriffen. Man muss den Satz in eine Aktivität umformulieren

Mephistopheles, Datschiburg, Mittwoch, 24.11.2021, 18:48 (vor 8 Tagen) @ Oblomow457 Views

Interessant. Gilt das für alle Sätze, die mit "Wir sind...." beginnen, dass sie übersetzt heißen: "Ich will...". Interessante Kommunikationstheorie. Komisch, dassde Krall nicht erwähnt hast als Dein wichtigstes Bildungserlebnis.

O.

Diese Umformulierung ist ganz wichtig. Das Unterbewusstsein lässt sich nicht austricksen und interpretiert "Ich bin" tatsächlich als "ich will". "Ich bin krank...". Sekundärer Krankheitsgewinn. Derjenige, der sagt, "Ich bin krank", hat immer einen heimlichen Nutzen von dem Zustand, den er beschreibt. Das nennt man sekundärer Krankheitsgewinn.
Genau so, wie die Pandemisten einen sekundären Krankheitsgewinn aus der Pandemie ziehen.

Ich habe neulich das Buch "die Pest von Oran" verlinkt, weil Albert Camus da sehr gut beschreibt, dass es eine ganze Menge Leute gibt, die da aus der Feststellung, wir haben eine Pandemie, einen ganz schönen Nutzen daraus ziehen. Selbstverständlich gibt es auch welche, die sich aufopfern, um anderen zu helfen; das ist aber die Minderheit. Dann war es mir aber zu umständlich, das im Falle Oran, das genau zum gegenwärtigen Hauptthema passt, auseinanderzuklamüsern, weswegen ich den Link wieder gelöscht habe. Den Roman empfehle ich aber trotzdem Jedem.

Es ist Aufgabe derjenigen, die sich nicht hinter die Fichte führen lassen wollen, den heimlichen Nutzen zu decouvrieren, den die Zustandsbeschreiber tatsächlich von den Zuständen haben, die sie beschreiben.

Gruß Mephistopheles

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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