Ich war eigentlich immer dagegen, aber....

re-aktionaer, Mittwoch, 24.11.2021, 11:08 (vor 9 Tagen) @ Joe681337 Views
bearbeitet von re-aktionaer, Mittwoch, 24.11.2021, 11:20

Ab 2015 ist der Weg vorgezeichnet, dass unsere Kinder zur ethnischen Minderheit im eigenen Land gemacht werden. Dieses aber, nämlich in der Fremde FREMD zu sein, war für mich immer das Hauptargument gegen Auswanderung. Entfällt dies, ist es egal, wo man lebt.
Alternativ könnte man sich natürlich dafür einzusetzen eine "neue Ethnie" zu etablieren, sprich aus dem Konzernglobalistischen Mukltikulti ein Neokulti zu machen, eine neue Ethnie, kohärente Weltsicht und Identität zu schaffen (als Wiener kennt man diesen Prozess zu gut). Nichts fürchten die Verbrecher, die uns das gegenwärtig antun mehr als eine Defragmentierung der Gesellschaft.
Diesen Prozess durchzufechten bedeutet aber auch einen enormen Kraftakt und die Frage ist, ob es sich auszahlt sein Leben diesem Kraftakt zu widmen, oder eher so eine Diaspora wie die Juden abzuziehen und aufgrund der guten persönlichen Voraussetzungen eine international vernetzte Kulturgemeinschaft zu werden.

Alles in allem sehe ich eine mögliche Rettung Europas nur mehr als apokalyptischen Kraftakt verwirklichbar, der sehr viele der uns innewohnenden ethischen Grenzen sprengen würde. Es würde bedeuten eine ganze sklerotisch/opportonistische Klasse von etablierten "Weltbürgern" auszulöschen, die ihre privilegierte Position mit allen Mitteln verteidigen würde. Stalin lässt grüßen. Es fällt mir schwer, dies herbeizusehnen. Zu welchem Preis?
Exakt diese Klasse wird ohnehin verhungern, weil sie ein Parasit ist, der seinen Wirt tötet.


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