Der Wille zur Gewalt

Miesepeter, Mittwoch, 24.11.2021, 13:55 (vor 4 Tagen) @ Mephistopheles904 Views
bearbeitet von Miesepeter, Mittwoch, 24.11.2021, 14:29

Es geht lediglich darum, das Eingeständnis hinauszuschieben, dass eine weitere Verlängerung des debitistischen Kettenbriefs nicht möglich ist. Als Ersatzverlängerer treten derzeit die EZB, die FED, die chinesishe und japanische Zentralbank an, indem sie eine Verlängerung simulieren. That`s it!

Macht eucch lieber mal klar, was das bedeutet....

Yep.

Wobei: Die Zentralbanken simulieren nicht eine Verlängerung, sondern sie lösen den Schuldendruck, indem sie massiv neue entschuldende Erfüllungsmittel in Umlauf bringen, da ansonsten kaskadierende Pleitewellen die Wirtschaft (neudeutsch: Supply-Chain) zerstören.

Insgesamt kann man am Ende eines debitistischen Zyklus beobachten (m.E.), dass das Herrschafts- und Koordinationsmittel "Geld"seine Funktion (Leistungserzwingung) nicht mehr erfüllen kann. Damit muss ein neues Herrschafts- und Koordinationsmittel her, um die Massengesellschaft vor dem völligen Zusammenbruch zu bewahren. Dieses Mittel lautet "Kommando", direkter Zwang ersetzt indirekten Zwang. Ein alter Hut, die hohen Reibungsverluste sind bekannt, die Kollateralschäden ebenso. Die Umsetzung ist schon im Gange, angestrebt wird eine Mischform Kommandowirtschaft mit marktwirtschaftlichen Restanteilen (analog China).
Hiermit kann - bei ausreichender Gewaltanwendung und Konzentration auf das Wesentliche - der totale Zusammenbruch über mehrere Dekaden gestreckt werden. Genauer, solange wie der Wille zur Aufrechterhaltung des notwendigen Zwangs mit anderen Mitteln als Schuldendruck vorhanden ist.


Gruss,
mp


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