Nachtrag zur Problematik von Krisen und ungerechten Vermoegensverteilung

CalBaer, Donnerstag, 14.10.2021, 19:07 (vor 45 Tagen) @ CalBaer341 Views

Schwere Krisen sind immer die Folge uebermaessiger Hebelung. Wenn die Ausfaelle das Eigenkapital uebersteigen, dann kommt es eben zu diesen Dominoeffekten. Es muss nur ein kleiner Teil der Kredite ausfallen und das Kapital der Banken wird vollstaendig ausgeloescht. Und man tut nichts dagegen - im Gegenteil - man steigert die Hebelung immer weiter, z.B. durch Absenkung der Mindestreserven.

Ein Arbeiter schafft es heute zu Lebzeiten nicht mal ein Haus abzuzahlen. Er kann sein Vermoegen nicht hebeln. Ein Vermoegender kann dagegen sein abgezahltes Haus bei der Bank verpfaenden, dafuer ein zweites Haus kaufen usw. usf. Umso groesser die Hebelung des Systems, umso schneller kann er das wiederholen. Mit wachsender Hebelung wird er zudem immer erfolgreich sein, denn sie sorgt fuer steigende Immobilienpreise. Ursache ungerechter Vermoegensverteilung ist also die immer ungehemmtere Kredit- und (heute sogar) Geldschoepfung (QE).

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