Nein, die Beweisführung ist etwas komplizierter

Mephistopheles, Datschiburg, Freitag, 04.06.2021, 20:41 (vor 11 Tagen) @ NegaPosi1019 Views

Meine These ist, der Mensch gehort zu den Affen. Er stammt also nicht von den Affen ab, sondern er gehört zur Unterordnung der Trockennasenaffen und dort zur Familie der Menschenaffen und zur Spezies Mensch. Das ist die einzige Art der Affen, welche zu den Raubtieren gehört. Das wurde möglich, als der Mensch lernte, das Feuer zu beherschen. Erst ab diesem Moment war Fleisch für ihn verzehrbar.

Raubtiere, wenn sie Beute erjagen, die wesentlich größer ist als sie selber, wie Wölfe und eben auch Menschen, organisieren sich in Rudeln. Jedes Rudel beansprucht von Natur aus ein Revier für sich. Jeder Artgenosse, der nicht zugehörig ist zum Rudel, wird entweder vertrieben oder getötet. So funktionieren Wolfsrudel und so funktionierten auch Menschenrudel. Wer sich fortpflanzen möchte, muss sich zuerst ein Revier erobern.

Dieses Konzept funktionierte über Jahrmillionen problemlos, bis zu dem Moment, wo alle Reviere besetzt waren.

Menschen waren allerdings niemals reine Fleischfresser wie Katzen, sondern Mischköstler wie Wölfe. Zur Nahrung gehörten auch immer auch Pflanzen. Irgendwann, als alle Reviere besetzt waren und man schon lange Wölfeals hunde erzogen hatte, kam mal einer auf die Idee, sich Tiere als Haustiere zu halten. Das klappte in Zusammenarbeit mit Wölfen, die längst zu Hunden erzogen wurden. (Hunde sind, so viel ich weiß, die einzihgen Tiere, die man erziehen kann. Das ist mehr als Zähmung. Erziehung bedeutet, dass der Hund auch weiß, wie er sich konstruktiv zu verhalten hat, ohne dass man ihm das in jedem Fall befehlen muss).

Dadurch konnte das Revier kleiner werden und es konnten mehr Menschen in einem bestimmten Raum leben, ohne das jeder zum Rudel dazugehört. So konnten sich Zivilisationen entwickeln, in denen jeder jeden Tag mit unzähligen Artgenossen zu tun hat, ohne sie persönlich zu kennen.

Allerdings ist das nicht artgerecht. Das zeigt sich daran, dass diese Zivilisationen in regelmäßigen Zeitabständen alle aussterben. Das meinte ich mit der Millionenstadt, als ich sdagte, alle tot. Es gibt sie nicht mehr. Menschenrudel überdauerten jedoch Jahrhunderttausende, bis sie in den letzen 150 Jahren alle (bis auf klitzekleine Reste) ausgerottet wurden.

Da Zivilisationen programmgemäß aussterben, weil sie die bewährte Organisation in Rudeln zerschlagen, sieht es für die Zukunft der Menschheit erstmalig seit ihrer Entstehung als Art recht duster aus.

Gruß Mephistopheles

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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