Leben ist Entsprechung

Ashitaka, Samstag, 21.01.2023, 13:05 (vor 14 Tagen) @ Ostfriese976 Views
bearbeitet von Ashitaka, Samstag, 21.01.2023, 13:11

Hallo Ostfriese,

Die hermetische Lehre sagt, dass das räumliche gegenwärtige Geschehen, als exponentielle Entsprechung zwischen den niedrigsten und höchsten Frequenzen zu begreifen ist: Das Prinzip der Schwingung und Entsprechung verbindet untrennbar alles mit allem – innen und außen sind identisch.

So schaut's aus. Wir leben in der Entsprechung, d.h. wir sind mit allem im Großen und Kleinen verbunden und nur im Sinne einer exponentiellen Entsprechung (bis hin zur höchsten exponentiellen Entsprechung des Gegenwärtigen) von diesem getrennt. Das Leben ist exponentielle Entsprechung, eine Aufleitung aller uns umarmender Zeiten (Zukunft wie Vergangenheit) bis in die höchste exponentielle Entsprechung unserer Gegenwart.

Alles nicht analoge in unserem Universum ist Simulation, fesselt unser Vorstellungsvermögen, um die Wahrheit zu erfahren.

Ich spüre dieses 'all is one' der Verbundenheit zwischen einerseits den Inhalten von B. Audétats und R. Stelzners Abhandlungen und andererseits langen Radtouren durch die Münsterländer Parklandschaft und entlang der letzten naturbelassenen Abschnitte der Ems.

Unglaublich, wie oft ich die Verschränkung des Geistigen schon erlebt habe.

Ich spüre dies jedes mal, wenn ich mir des die Entsprechung unmittelbar erfahrbar machenden, kartographischen Wesens des Monds bewusst werde. Hat man diese nicht erklärbare Entsprechung erkannt, gibt es kein zurück mehr. Beim nächtlichen Blick auf den Vollmond kommen mir heute die Tränen vor lachen, wenn ich an die systemisch bedeutsame Simulation eines materiellen Mondes denke.

Alles ist ein Ergebnis der Evolution (Ausdehnung, Abstoßung, Sonne) und Involution (Einkehrung, Anziehung, Mond) zugleich. Wir sind Sonne und Mond zugleich und nur in diesem Spannungsverhältnis ist die Lebendigkeit in der uns und der Welt ein Zuhause schenkenden Geistigkeit möglich.

Herzlichst,

Ashitaka

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Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.


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