Ich habe mal den Part Thailand .... gekürzt ...

NST ⌂, Südthailand, Samstag, 12.09.2020, 07:03 (vor 6 Tagen) @ helmut-11645 Views
bearbeitet von NST, Samstag, 12.09.2020, 07:23

Die Tourismusbranche brachte pro Jahr bis zu 20% des BIP, dazu die Einnahmen aus dem Rotlichtmilieu, eine nicht unerhebliche Summe, welche sofort wieder in die Wirtschaft zurückfließt und Mehrwertsteuer generiert.

Für uns hier lebende Ausländer hat Covid nur Vorteile. Das wird ein schöner verkehrsarmer und ruhiger Winter bei uns an den Strandabschnitten. Dumpingpreise überall, teils bis zu 80% Rabatt. Die ohnehin überbewerte Landeswährung wird schwächer, das ergibt gutes Geld durch den besseren Wechselkurs.[/i]

Noch eine Bemerkung zum letzten Absatz:

Das wird ein schöner verkehrsarmer und ruhiger Winter bei uns an den Strandabschnitten. Dumpingpreise überall, teils bis zu 80% Rabatt.

.... auf das Wesentliche.

Den Rotlichtsektor im Tourismus, war der Ex-Militärregierung ein Dorn im Auge. Sie versuchte das trocken zu legen - erfolglos. Der Virus gibt jetzt die Gelegenheit, Nägel mit Köpfen zu machen.

Ich schätze mal rund 50% der Ausländer,die noch in TH sind, sind hier, weil sie auf Grund der Covic-Visa-Amnestie die Visa verlängert bekamen ohne Gebühren, das endet am 26 September. Dann müssen die alle raus, Visaruns in Nachbarländer gibt es noch nicht, die Grenzen sind noch dicht.

Zum ersten Mal dürfte damit die Immigrationen in TH einen sauberen Visastatus von allen noch in TH befindlichen Ausländern haben .... auch etwas was zuvor nicht möglich schien. Bei der kommenden Grenzöffnung, ist die Immi in der Lage, in einer anderen Liga zu spielen. Dazu kommt noch, dass für die klassischen Rentnervisa inzwischen eine Krankenkassenpflicht gilt - es gibt eine Liste von KVs, welche die Immi akzeptiert. Wie das bei den Beamten mit ihren Privatversicherungen läuft, weiss ich nicht... da gibt es sicher noch Lösungen, die beide Seiten zufrieden stellen werden. Eines wird es nicht mehr geben, Rentner mit kleiner Rente, welche eine KV nicht bezahlen können - mit Daueraufenthalt.

Noch zu keinem Zeitpunkt war reisen in TH auf höchstem Qualitätslevel für mich so billig wie derzeit. Überall offene Türen ....

Fazit: Ich würde sagen, die Regierung hat optimal gearbeitet, mit dem Virus .... aus Sicht eines Staates, sie haben Probleme gelöst, die zuvor nicht händelbar waren. Der alte Tourismus ist tot, er hat aber auch die ganzen Tourismusgebiete zerstört, langsam und stetig, unter normalen Verhältnissen nicht zu stoppen. Das alles ist aus Sicht eines Ausländers beschissen für sie gelaufen .... deshalb finden sich aus dieser Gruppe nur wenige, die das toll finden. Auch die Demokraten und die NGOs laufen dagegen Sturm, aus ihrer Sicht verständlich.

Viele Thais wurden arbeitslos, da es hier aber keinen Sozialstaat gibt, sind sie gezwungen sich Alternativen zu suchen - und das machen sie und das können sie. Harte Zeiten - auch für uns, aber mit zukünftig besseren Optionen, so würde ich das beurteilen. Für die jungen Thais positiv langfristig .... negativ auf kurze Distanz betrachtet.
Gruss

PS: dazu eine symbolträchtige Geschichte aus 2016 ... die Cheap Charlie’s sind bald Geschichte ... das -bald- kann man heute streichen, Covid der Abrissbagger leistet gute Arbeit.

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Buntschland bald platt?
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