Rheingold hilft dem Staat

Rheingold, Montag, 18.04.2022, 10:22 (vor 1394 Tagen) @ NST4432 Views

Der erste Schritt beim Rheingold ist immer die Akzeptanz des Rheingold, das ist gewissermaßen die Voraussetzung,
die Kür ist dann die Emission (Herausgabe eigener Scheine).

Wie möchtest Du denn sonst segensreich Einnahmen in Rheingold generieren, wenn Du sie nicht akzeptierst?

Andererseits, wie soll jemand in der Lage sein, Rheingold einzunehmen, wenn sie niemand herausbringt? Wir sind also regelrecht angewiesen darauf, dass es tapfere Rheingolder gibt, die die Herausgabe eigener Rheingold auf sich nehmen und einkaufend beispielhaft vorangehen.

Eine Herausgabe ist im zweiten Schritt möglich und auch notwendig. Sie kann aber freiwillig bleiben, wer keine eigenen Rheingold herausgeben möchte, kann das ja seinen Kollegen oder seiner Konkurrenz überlassen.

Da die Mengen, die herausgegeben werden, sehr gering sind, ist der eigentliche Vorteil immer die verstetigte Einnahmen-Situation, die sich durch die Akzeptanz des Rheingolds ergibt. Den Herausgabevorteil genießt der Herausgeber nur ein einziges Mal, die durch Rheingold ermöglichten kontinuierlichen Einnahmen allerdings ständig. In der Summe wiegen die kontinuierlichen Einnahmen natürlich schwerer.

Die Seignorage, die sich bei der Entstehung des Geldes realisiert, kassieren nun wir und nicht mehr anonyme Banken.

Natürlich ist es vorteilhaft, wenn der Staat seine Akzeptanz des Euro auf weitere Zahlungsmittel erweitern würde, Bitcoin und Rheingold wären dabei ideale Kandidaten. Da Bitcoin extrem volatil gehandelt wird, der Staat aber nicht mit Währungen spekulieren sollte, braucht es da kreative Lösungen.

Da der Staat ständig und gerne Geld ausgibt, bräuchte es beim Rheingold lediglich mehr Akzeptanten, die sich wiederum dann automatisch ergeben, wenn der Staat seine Akzeptanz erklärt.

Eine Auszahlung der Renten und Pensionen mit Rheingold wird zu einem späteren Zeitpunkt sicherlich möglich sein. Der Staat sollte also, um dieses Ziel zu erreichen, zum einen seine eigene Akzeptanz erklären, dann durch entsprechende Gesetzesänderungen die steuerliche Verbuchung für die Rheingold-Herausgeber und -Akzeptanten erleichtern, damit die Rentner und Pensionäre ein Eigeninteresse entwickeln, für sich und ihre Familien die Renten- und Pensionszahlungen durch Rheingold zukunftssicher zu gestalten.

Wir Rheingolder waren natürlich nicht faul und haben mit der Finanzdirektion in Hessen die Verbuchung der Emission angesprochen. Der Gewinn, der sich dabei für jeden einzelnen Rheingolder ergibt, also die Seignorage, ist nach Ansicht des Finanzamtes umsatzsteuerbefreit, aber einkommenssteuerpflichtig.

Zu den (natürlich legalen) steuerlichen Möglichkeiten, die ein schuldfreies Rheingold ermöglicht, dazu mache ich ein eigenes Posting.


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