An alle Long Covid- und ME/CFS-Patienten: Auslöser sind fibrinale Mikroklumpen und Endothelentzündungen

Ikonoklast, Federal Bananarepublic Of Germoney, Freitag, 29.07.2022, 19:12 (vor 12 Tagen)5468 Views

Hallo Forum und Leserschaft,

eine neue Studie findet Überschneidungen bei Long Covid und ME/CFS (Chronisches Erschöpfungssyndrom) und damit auch Ansätze für die Behandlung:

https://www.mdpi.com/1424-8247/15/8/931

Das Auftreten von hyperaktivierten Blutplättchen und fibrinale Mikroklumpen bei myalgischer Enzephalomyelitis/chronischem Erschöpfungssyndrom (ME/CFS)

Zusammenfassung
Wir haben bereits gezeigt, dass plättchenarmes Plasma (PPP) von Patienten mit Long COVID/Post-Acute Sequelae of COVID-19 (PASC) durch einen hyperkoagulablen Zustand gekennzeichnet ist und hyperaktivierte Blutplättchen sowie eine beträchtliche Anzahl bereits gebildeter amyloider Fibrin(ogen) oder fibrinaler Mikroklumpen enthält. Da sich die Symptome und die Ätiologie von Long COVID/PASC und ME/CFS stark überschneiden, haben wir untersucht, ob Koagulopathien, die sich in Long COVID/PASC widerspiegeln - Hyperkoagulabilität, Thrombozyten-Hyperaktivierung und Bildung von fibrinalen Mikroklumpen - bei Personen mit ME/CFS und geschlechts- und altersgleichen gesunden Kontrollen vorhanden sind. Die ME/CFS-Proben wiesen eine signifikante Hyperkoagulabilität auf, wie die Thromboelastographie von Vollblut und plättchenarmem Plasma zeigte. Die Fläche der Plasmabilder, die fibrinale Mikroklumpen enthielten, war bei unbehandelten PPP von Personen mit ME/CFS häufig mehr als 10-mal größer als bei gesunden Kontrollpersonen. Ein ähnlicher Unterschied wurde festgestellt, wenn die Plasmaproben mit Thrombin behandelt wurden. Unter Verwendung von fluoreszenzmarkiertem PAC-1, das Glykoprotein IIb/IIIa erkennt, und CD62P, das P-Selektin bindet, konnten wir eine Hyperaktivierung der Thrombozyten in den Hämatokritproben von ME/CFS beobachten. Mit Hilfe eines quantitativen Scoring-Systems wurde festgestellt, dass die ME/CFS-Thrombozyten einen mittleren Spreading-Score von 2,72 ± 1,24 im Vergleich zu 1,00 (Aktivierung mit Pseudopodienbildung) bei gesunden Kontrollen aufwiesen. Wir kommen zu dem Schluss, dass ME/CFS mit erheblichen und messbaren Veränderungen der Gerinnungsfähigkeit, der Thrombozyten-Hyperaktivierung und der fibrinalen Mikroklotzbildung einhergeht. Allerdings war die Belastung durch fibrinale Mikroklumpen nicht so hoch wie bei Long COVID/PASC. Insbesondere fibrinale Mikroklumpen können zu vielen ME/CFS-Symptomen, wie z. B. Müdigkeit, beitragen, die bei ME/CFS-Patienten durch die (vorübergehende) Blockade von Mikrokapillaren und damit Ischämie auftreten. Außerdem könnten fibrinale Mikroklumpen das Endothel schädigen. Die Entdeckung dieser Biomarker stellt eine wichtige Entwicklung in der ME/CFS-Forschung dar. Sie weist auch auf mögliche Anwendungen für Behandlungsstrategien mit bekannten Medikamenten und/oder Nahrungsergänzungsmitteln hin, die auf systemische Gefäßpathologie und Endothelentzündung abzielen.

Nun würde ich das empfehlen, wie an @Lydia geschrieben:

https://dasgelbeforum.net/index.php?id=613635

Du solltest mal versuchen die (Amyloid-)Klumpen loszuwerden:

Quercetin
Rutin
Nattokinase
Serrapeptase
Kurkuma

Für die Endotheliengesundheit

Olivenblattextrakt

Und gegen die Entzündung (falls vorhanden)

Berberin

Wenn Du das schon ein paar Wochen nimmst, könntest Du noch Nikotinsäure (Es muss Vitamin B3 mit Flush sein) nehmen um die Adern zu erweitern und "freizubrennen".

Quercetin bis Berberin 2-3x am Tag und nach 3-4 Wochen noch die Nikotinsäure ergänzen.

Allen gute Besserung und viel Erfolg!

Disclaimer: Das ist kein ärtzlicher Rat, die Einnahme erfolgt auf eigene Gefahr.

P. S. Dr. Grouf's LC-Protokoll:


https://doctorgrouf.substack.com/p/grouf-long-covid-protocol-revised

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