Keine tolle Theorie, sondern gelebte Praxis ...

Beo2, NRW Witten, Samstag, 19.11.2022, 17:33 (vor 8 Tagen) @ Mephistopheles1174 Views
bearbeitet von Beo2, Samstag, 19.11.2022, 18:21

Ich glaube zu erkennen, dass all diese Faktoren gegenwärtig wirksam sind.

Ach ja? Und seit wann sind diese Faktoren wirksam? Könntest du das zeitlich etwas mehr eingrenzen?

In Nachkriegs-Deutschland seit ca. 30 Jahren. Der Verlauf ist weltweit natürlich unterschiedlich bzw. nicht ganz synchron. Manche Länder haben den Zenit ihres Bevölkerungswachstums oder das Stadiums der Schrumpfung noch nicht erreicht. Es wird sie aber bald alle treffen, da sie nicht mehr anpassungsfähig sind.

Du solltest auch zu unterscheiden lernen, in welcher Phase ihrer Entwicklung sich eine Gesellschaft oder Zivilisation befindet: nämlich ob in ihrer Aufstiegsphase (Wachstum), Blütezeit bzw. Stagnation, oder in ihrem "Abwärtsdrang" (Schrumpfung). Die beobachtbaren Phänomene sind da ganz unterschiedlich. Aber differenzierte Betrachtungen sind ja nicht gerade deine Stärke.

Gegenthese:
Menschen halten Zivilisation nicht aus, weil sie dafür biologisch aufgrund der Evolution als Jäger und Sammler nicht angepasst sind.

Meine Gegenthese: Menschen, zumindest einige "Menschenrassen", sind durchaus für eine Zivilisation geeignet und vorbereitet. Die gegenwärtige währt immerhin seit ca. 10-Tausend Jahren. Das ist als Lebensalter wohl lange genug, da sie inzwischen nicht mehr anpassungsfähig ist. Sie muss deshalb Platz machen (sterben) für eine neue.

Zivilisation äußert sich in Arbeit für andere, also fremdbestimmter Arbeit. Das ertragen Menschen auf Dauer nicht.

Ist in meinem Beitrag enthalten. Das ist allerdings NICHT der "Zivilisation per se" eigen, sondern tritt erst im Endstadiums einer sterbenden, korrupten Zivilisation auf. Auch die Lebensdauer von Zivilisationen ist sicher variabel, je nach deren speziellen Merkmalen. Das ist wie bei den individuellen Menschen: Manche leben nur kurz; manche um ein Mehrfaches länger.

Unter den Bedingungen der Zivilisation sorgt die Natur durch den Geburtenrückgang dafür, dass die zivilisationsfähigen Menschen allmählich verschwinden, und zwar so lange, bis die Zivilisation im Chaos untergeht.

Ja, irgendwann ist es so weit .. das Altern, das Steifwerden/Festgefahren, Schrumpfen, und Sterben. Schau dich doch selber an!

Danach bilden sich in den Gegenden, die für menschliches Überleben geeignet sind, wieder Sippen. Arbeitsteilung und Geld werden verschwinden. Gold und Edelmetalle haben nur noch eine religiöse Funktion:=

Und dann entsteht allmählich eine neue Zivilisation, sozusagen der Nachwuchs, inklusive einer Staatenbildung (Stadtstaaten, Sozialstaat usw.), weil sie den kleinen Sippen und menschlichen Rudeln in vielerlei Hinsicht überlegen ist. Einige hiervon verbleiben dann in den Urwäldern und laufen Jahrtausende lang mit dem nacktem A.sch und mit steinzeitlichem Werkzeug herum.

Ja, nicht alle Menschenrassen waren und sind für eine Zivilisation geeignet und (geistig) vorbereitet .. und auch nicht alle Individuen.

Beo2


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