Ja, aber das ist nicht typisch deutsch. So funktionieren "geschlossene Gesellschaften". Davon haben wir inzwischen auch einige aus anderen Kulturkreisen importiert.

Olivia, Sonntag, 31.07.2022, 13:51 (vor 18 Tagen) @ FredMeyer684 Views

Im Wesentlichen dienen diese Ausgrenzungen dem sogenannten "Gruppenzusammenhalt". Auch kommt es dabei meist zu einer mentalen Selbsterhöhung der Gruppe und der Mitglieder. Das stärkt dann wiederum das individuelle Selbstbewußtsein der einzelnen Personen. Insofern wird man immer wieder beobachten können, dass Individuen mit schwächerem Selbstbewußtsein dazu tendieren, sich einer solchen Gruppierung anzuschließen und sich notfalls zu unterwerfen, denn die Gruppe bietet ihnen Schutz. Es gibt natürlich auch Individuen, die sich einer solchen Gruppierung anschließen, denen es nicht an Selbstbewußtsein fehlt. Sie haben möglicherweise einiges an der Gruppenstruktur entdeckt, das sie zu ihrem eigenen Vorteil instrumentalisieren können. Für diese Personengruppen ist die Mitgliedschaft eher ein Geschäft als eine Überzeugung. In den Ghettos der USA (und vmtl. nicht nur dort) ist die Mitgliedschaft in einer solchen Gruppierung für den Einzelnen überlebenswichtig. Speziell für Jugendliche. Sicher sind sie dann auch nicht, denn die Kämpfe gegen andere Gruppierungen fordern immer wieder Menschenleben. Das lernen wir ja nun auch in Deutschland kennen.

Die Welt ist voll von solchen Gruppierungen. Alle grenzen "Fremdes" aus. Es dient dem Überleben der Gruppe.... ansonsten löst sie sich auf oder verwandelt sich in etwas Anderes.

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