Konzil zu Nicäa 325 n.u.Z Auswahl der Evangelien

sigma, Sonntag, 04.04.2021, 16:34 (vor 14 Tagen) @ Mephistopheles649 Views

...außer dem, was uns von 2. oder 3. Hand berichtet wurde.
Und die uns berichteten, hatten alle eine Agenda. Sie berichteten also nicht das, was war, sondern das, was sie - zu welchem Zweck auch immer - mitteilen wollten.

Konstantin der Große (Massenmörder und Heide) ließ angeblich durch ein Gottesurteil den "echten, von Gott gewollten" Bibel Canon bzw. die jetzt noch gültigen Evangelien festlegen und die restlichen als "falsche" Zeugnisse vernichten. Auch als das Wunder der Bücher - Levitation bekannt. Voltaire ging hingegen bei der "Auslese" durch Gottesurteil von einer Art Wettwerfen aus.
In Nicäa wurde seinerzeit auch die Trinität der 3 Gottheiten (Gottvater, Gottsohn, Gottes Wort/Geist) festgelegt, also auch die Göttlichkeit Jesu und seine göttliche Präexistenz. Und Arius, seine Lehre und seine Anhänger (Arianer), die glaubten, Jesus als Gottes Sohn wäre zwar göttlich, aber dem Gottvater untergeordnet und daher nicht gleichgestellt (Vater - Sohn Verhältnis) wurden verbannt, die Lehre (Arianismus) als Häresie erklärt und verboten.
Auf dem Konzil wurde Arius vom Heiligen Nikolaus (der mit der Rute und dem Krabbelsack auf dem Rücken) geohrfeigt bzw. die beiden prügelten sich vor dem Kaiser - christliche argumentative Streitkultur halt.

Frohe Ostern und Gruß sigma

http://www.tertullian.org/rpearse/nicaea.html
Zitat: > Der Legende nach war Konstantin auf dem Konzil von Nicäa

unsicher, was noch als heilige Schriftstelle aufgenommen werden soll (was später der Stapel ist
wurde die Bibel). Er warf die Charge, aus der er wählen sollte, auf eine
Tabelle. Diejenigen, die auf dem Tisch blieben, waren drin, diejenigen, die abfielen, waren drin
raus.

https://antwortenhier.me/q/welche-aufzeichnungen-gibt-es-u-ber-einen-kanon-der-schrift-...
Zitat:Voltaire popularisierte die Geschichte aus dem Synodicon Vetus um 1764 n. Chr.

Voltaires Philosophisches Wörterbuch, Räte, Abschnitt III

Wir haben bereits gesagt, dass in der Beilage zum Konzil von Nizza berichtet wird, dass die Väter, die sehr ratlos waren, herauszufinden, welche authentisch waren und welche die apokryphen Bücher des Alten und des Neuen Testaments, sie alle auf einen Altar legten und die Bücher, die sie ablehnen sollten, fielen zu Boden.


Zitat: 327 n. Chr. Der Große Rat von Nizza in Bythinia gab uns unter der Präsidentschaft von Konstantin dem Großen das Glaubensbekenntnis Gottes Gottes, das im Abendmahlsdienst verwendet wurde. Pappus behauptet in seinem Synodikon an den Rat von Nizza, dass sie, nachdem sie alle Bücher in einer Kirche promisku unter den Abendmahlstisch gelegt hatten, den Herrn anflehten, dass die inspirierten Aufzeichnungen auf den Tisch kommen könnten, während die falschen darunter blieben. was dementsprechend passiert ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Arius#Theologische_Positionen
Zitat: Der Legende nach soll der später heilig gesprochene Bischof Nikolaus von Myra Arius auf dem Konzil vor aller Augen geohrfeigt haben. Die Lehre des Arius wurde auf dem Konzil schließlich als häretisch verurteilt. Dem Schlusswort Konstantins folgend legte das Konzil fest, dass Vater und Sohn gleichen Wesens seien (homoousios).


https://de.wikipedia.org/wiki/Arianismus


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