leider nicht ohne das andere machbar

mh-ing, Donnerstag, 21.01.2021, 17:21 (vor 36 Tagen) @ sensortimecom455 Views

Der Glaube versetzt Berge und ist eine Triebfeder in vielem. Daher kann man die Welt, auch die Wirtschaft nicht ganz ohne diese Aspekte verstehen. DiogenesLampe macht sehr oft diese religiösen Seitenschläge und auch manch anderer Forist ist da nicht ohne.

Insofern sollte man das Religiöse nicht außen vor lassen, auch wenn es hier nicht den Raum haben sollte. Die Jenseitigkeit ist die offene Frage hinter vielem und ob die Muster, welche wir erkennen, das bestätigen ist die eine Frage.

Die Planung jener Gruppe (Welteliten) ist sehr religiös motiviert, da sie letztlich in dem Wunsch selbst göttlich zu werden vereint sind. Dieses Streben nach Selbstvergötterung, die Gottwerdung ist ein Element, welches schon bei den Kaisern und Königen früh einsetze und an deren Titeln sich gut ablesen lässt. Wenn sie denn schon auch nicht ewig leben, wollten sie ewiges schaffen, was ihnen häufig (wenn auch meist negativ) gelang. Wie sonst würden wir uns an die Namen und Taten jener noch erinnern.

Im Gegensatz zu diesen Einzelkämpfern ist das aktuelle Geschehen aber von einer konspirativen Gruppe ohne Gesicht und Abgrenzung, ohne Beschränkung auf eine Zeitphase, entstanden. Es ist ein Projekt eines Teams über lange Zeiträume hinweg. Daher ist das Ziel jener eigentlich schon transtendent. Der Transhumanismus ist hier ein äußeres Zeichen und auch in der Phantasie des SF und der Filme wird dieser Traum schon tausendfach durchlebt. Das Ziel, was ich für mich erkenne, ist, dass jene Gruppen sich eine geordnete Welt bauen wollen, um jetzt oder später eben dorthin zu kommen. Sie benötigen nicht die Masse, welche ihnen ohnehin nicht wichtig erscheint. Wenn ihnen ein Massensterben, ein Crash usw. helfen würde, gehe ich davon aus, dann machen die das.

In meiner Position sehe ich in diesem Streben einfach den Kummulierungspunkt allen menschlichen Bestrebens vom ersten Tag eigenes Handeln an, eben Gott sein zu wollen. Diesen Punkt des Gottseins strebt diese Clique an und ich gehe davon aus, dass sie das deshalb auch schaffen werden. Was danach ist, kann man in religösen Foren fortsetzen als Diskussion.

Insofern ist der Übertrag des biologischen Systems auf die Gesellschaft durchaus richtig, jedoch nicht eben auf Menschenleben beschränkt. Das biologische Leben beginnt, blüht auf, erreicht sein Maximum und vergeht danach. Analog ist die Gesellschaft auch, nur eben länger im Zeitmaß. Diese Eliten werden daher das Maximum ihrer Blüte/Macht noch erreichen, aber im Gipfel der Ausdehnung/Dominanz ist bereits der Zerfall dann da. Danach ist Crash oder was auch immer angesagt. Nur vermute ich, dass das noch so viel länger dauert, dass ich dann vielleicht längst den Gang der Dinge genommen habe.
Für die nächste Zeit richte ich mich mehr darauf ein, was passiert, wenn jene Gruppe sich anschickt, die letzte Machtphase einzuleiten und dann offenbar wird. Da will ich lieber weit, weit weg von alledem in einer stillen Ecke sitzen als hier in Europa, wo ich eben den Fokus der Aktionen vermute.
Aber ich bin kein Pessimist, sondern der Rückzugsort ist schön, komfortabel und jetzt -auch wenn keine Katastrophe da ist - gut nutzbar. Nur mein Berufsleben muss ich bis dahin ordnen und bin dann mal weg, aber das sind zum Glück nur wenige Jahre noch.


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