Panama/Deutschland Vergleich, danke für diesen Hinweis, bestätigt meine Behauptung

solstitium, Mittwoch, 20.01.2021, 22:08 (vor 35 Tagen) @ Cascabel1556 Views
bearbeitet von solstitium, Mittwoch, 20.01.2021, 23:00

... womit wir bei der Bestätigung der Ausgangsbehauptung sind!

Dieser ist sehr wertvoll, denn wir vergleichen hinsichtlich der Ausgangsthese wie folgt:

Panama: 44 Einwohner pro qkm
Deutschland: 233 EInwohner pro qkm


Die Tiersituation in Panama wie von Dir beschrieben, sehr traurig regelrecht desaströs, die gleiche Betrachtung in Deutschland demgegenüber völlig anders.

Ursache: spezifische IQ Differenzen, sonst nichts! (also das Bewußtsein für sein Handeln in diesem Zusammenhang)

Und wenn ich noch an die 2015 über die Balkanroute hergelockten Neu-Fahrradfahrer erinnern soll, die ihren von zu Hause gewohnten Raubbau an der Natur hierzulande in den Kirschplantagen aber sowas von auslebten (Bäume zerstört und Kirschen gegessen, (wäre fressen an der Stelle nicht passender?) statt hegend zu pflücken und das sogar noch stehlend), dann setzt sich der Ausgangsgedanke fort.

Ja, wie die Landwirtschaft das genau bewerkstelligen könnte und müsste ist eine legitime Frage, da geben ich Dir vollkommen Recht. Aber auch hier haben wir alles andere dominierende rein kapitalistische Zwänge, in die Landwirte auf eine Grantwanderung zwischen wirtschafltich erforderlichem Ertrag und Bodenerhaltung (allein schon die schlichte Traktorengröße ff. Bodenverdichtung) gepresst werden.

Auch hier steht die Antwort in der Ausgangsbehauptung!

Sollen wir es noch stärker vertiefen?

Die Vertreibung von uns aus unseren Ostgebieten.

Als da wären für dieses Beispiel Schliesen und Ostpreussen.

In die schlesischen Gebiete wurden beispielsweise Polen neu angesiedelt, die man ihrerseits aus ihren Ostgebieten vertrieben hat, was heute Ukraine ist.

Die Bodeneigenschaften sind zwischen diesen beiden Gebieten eklatant unterschiedlich.

In Ostpolen, also heute Ukrainisch verwaltet, sagen wir mal, hatten die Polen Böden, die mit den besten Böden Deutschlands vielleicht vergleichbar waren. Diese besten Böden gibt es in Schlesien ausdrücklich nicht. Wörtlich sagten die Polen, dass es unmöglich sei, auf diesen Steinackern überhaupt einen Ertrag zu erwirtschaften!

Ergebnis.

Was die eine Gruppe von Menschen also in der Lage war zu bewerkstelligen, gelang der anderen nicht ansatzweise. Die andere Gruppe musste also fortfolgend um dieselbe Zahl an Menschen zu ernähren Raubbau an der Natur begehen und die Flächen maximieren. Ob nun genau dort oder durch Wegzug ist belanglos. Deren Wissen um die Ausbeutung der Natur erlangten sie in Ostpolen und dort kannten sie sich aus, woanders nicht.

Ostpreussen völlig deckungsgleich, obgleich dort andere, eher Russen im russischen Teil angesiedelt wurden.

Die sollten auch nichts anderes machen, als die Felder bestellen und die Erträge erwirtschaften, die wir dort bis 1945 für das gesamte Volk (Ostpreussen galt als Kornkammer Deutschlands) aus dem Boden hegend und naturerhaltend holten.

Nach wenigen Jahren lagen die Felder brach. Es gelingt nicht, nach der Routine, die die Neubürger kannten. Das Wissen um den richtigen Umgang mit der Natur Ostpreussens ging mit der Vertreibung uns Deutscher aus der Heimat für diese Heimat genauso verloren.

Stichwort Drainage. Dass man diese winters erhalten muss, statt auf der faulen haut zu liegen, wussten oder glaubten die Neulinge nicht. Mittlerweile sind weite Flächen "renaturiert" könnte man sagen aber für den Preis, dass andere echte Naturgebiete dafür und das erneut in größerer Fläche stärker ausgebeutet wurden.

Fläche spielt bei den Russen überhauptkeine Rolle, es ist eine schier endlose Ressource!

Damit ist das Ziel, Ertrag pro qkm, auch ebenda kein Kriterium, wie bei uns, wo die Flächen nun mal sogar geschichtlich literarisch verbrieft endlich sind.

Wenn wir aber nochmal bei dem Gebiet bleiben wollen ein Faktor, den Du angerissen hast.

Die Entwässerung der Felder und Gebiete führt über Oder und Weichsel. An der Mündung beider Flüsse in der Ostsee gab es Jahrzehntelange sichtbare Auswirkungen die man als Veralgung aus stark ungeklärten Abwässern kennt. Unsichtbare Folgen wird es genauso gehabt haben, beispielsweise Fischbestand.

Seit aber die Qualitäten Deutschlands hinsichtlich der Abwasserbehandlung auch in Polen Einzug gehalten haben, erholte sich die Natur.

Auch hier war nicht etwa der Rückgang von Menschen dafür die Ursache oder gar erforderlich, nein, allein das Wissen und die Barmittel nachhatigen Umgang mit der Natur zu pflegen.

Ich will es noch auf die Spitze treiben:
Vielmehr lässt sich eine Regel erkennen, dass je mehr sich nominal Menschen gedanklich und unterstützend erhaltend in die Natur einbringen, verbessert sich die Natur überhaupt!
Und dies entsteht eher dort und bleibt auch dort erhalten, wo eine gewisse Bevölkerungsdichte überhaupt erstmal erreicht ist.

Noch brutaler: Ohne unsere Hege, wäre die Artenvielfalt der Bäume in Deutschland wesentlich kleiner! Denn von "Natur" her würde die Buche all die Flächen auch noch vereinnahmen, wo heute etliche andere Sorten zu einer Vielfalt und Ausgewogenheit erst führen, die es ohne uns gar nicht gäbe.

Im Kleinen kann man sich dazu sogar schlicht die Gärten um die Häuser anschauen! Oder selbst die herrlichen Alleen neben den Straßen. Gerade hierbei gibt es eklatante Unterschiede zwischen Regionen, die einerseits auf ein Bewußtsein diesbezüglich oder soll man sagen völliger Bewußtlosigkeit andererseits in dem Zusammenhang hinweisen.

Als Teile der Allee zwischen Königsberg und Pillau erst vor Kurzem der Axt zum Opfer fiel, bezeichneten die Russen diese Allee als typisch deutsch. Schlussendlich pflanzten wir sie! Wieso das andere Völker oder sogar in Deutschland auch bestimmte Regionen vernachlässigen, weil es insbesonders ja zurückgegebener und ohne dem brach liegender Naturraum ist, den man auch der Insekten und der Vogelwelt damit zum Beispiel nahezu aufwandlos schenkt oder auch Wasserspeichereinrichtungen oder angenehme Schattensprender (das Blätterdach) damit betreibt, ist ganzheitlich denkenden Menschen völlig schleierhaft.

Es gibt heute hierzulande gefühlt 30 mal mehr Arten, als vor 200 Jahren!
Man besuche dafür geflissentlich mal die Mainau!

Das hat die Natur ohne uns hier nicht geschafft, sondern wäre in eine Gefahr, die Monolulturen nun mal an sich haben, betrachten wir isoliert die Buche, die tatsächlich dennoch einer der wichtigsten Bäume ist und bleibt, gerrutscht.

Je weniger Menschen, desto geringer die dafür zu Verfügung stehenden Ressourcen, und so geringer auch das Bewußtsein der Verbliebenen oder von vornherein Dagewesenen hinsichtlich dieser Aufgabenstellung.

Denn zuletzt hat sich der Mensch sogar nur im Kampf gegen die Natur behauptet. Das war kein friedliches einvernehmliches Nebeneinander, ist es bis heute nicht, bakterielle Erkrankungen sind auch "Natur" wollen wir die etwa auch hegen? Nein die bekämpfen wir auf Gedeih und Verderb!

Und mit Schimmelpilzen oder Plagegeistern und Parasiten machen wir es genauso!
Da heißt es nicht etwa, erhalte den Lebensraum des Schimmelpilzes oder der Feldmaus auf dass er/sie meine Getreidevorräte vernichtet, nein, da besteht und bleibt der Kampf gegen die Nautur für alle Zeiten, ganz egal, was auf diesen Steinen eines bis heute nicht identifizierten Verfassers, dessen wahre Beweggründe oder fixen Eingebungen oder Irrungen wir nicht kennen steht!


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