die Welt verträgt viel mehr als man denkt

mh-ing, Donnerstag, 21.01.2021, 07:20 (vor 40 Tagen) @ solstitium955 Views

Ich gehe auch davon aus, dass grundsätzlich nicht die Zahl der Bevölkerung der Grund für Hunger ist, sondern der Umgang mit den Ressourcen. Die Ernährung der Menschheit kann durch enorm viel verfübare Fläche noch deutlich gesteigert werden. Eher liegt das Problem genau da, wie solstitium es verortet, nämlich in der Fähigkeit der Menschen hierzu.

Das Ruinieren der verfügbaren Flächen ist aber unser Problem heute und auch viel früher schon. Die Römer rodeten den Wald im Mittelmeer, die Ägypter taten dies mit ihren Wäldern umehr für den Bau ihrer Projekte (früher gab es da viel mehr Wald, Sawanne und Leben als jetzt nur diese Sandwüste mit dem schmalen grünen Nilband). Das Hauptproblem vielfach ist das Wassermanagement. So könnte der Sudan ganz Afrika ernähren, wenn man die Bewässerung richtig anlegte und das richtig managemente. Aber statt dessen sind Länder, die früher sich selbst und andere mit Nahrung versorgten, nach Vertreibung der Farmer nun Hungerländer.

Australien war vor Ankunft der Menschen bewaldet. Den Wald dort haben die Neuankömmlinge nachhaltig zerstört und nun lebt man dort auf "Inseln umgeben von Wüsten auf einer Insel im Ozean".

Hier in D wird das mit der Landwirtschaft noch kritischer werden, weil auch wir hier das Limit oft überzogen haben. Anderseits haben wir so viel ungenutzte Fläche, die wir nun mit Mais für Biogas bebauuen, so dass eigentlich auch wir trotz aller PRobleme mit den Böden noch nicht das Limit haben.

Limit ist z.B. die Verfügbarkeit von Phosphor. Und hier eben auch ein bekanntes, ignoriertes Problem mit dem Uran im Phosphor https://www.deutschlandfunk.de/phosphatduenger-kann-grosse-mengen-uran-enthalten.697.de...

Meine Prognose:
Es wird Hunger geben, obgleich völlig absurd, weil wie früher schon die meisten Menschen zu dumm sind, vernünftig diese Erde zu nutzen. Jene, welche von der Dummheit der Menschen überzeugt sind, lösen das PRoblem dann damit, einfach die verfügbare Menge an Mengen auf diese 500 Mill. zu reduzieren, damit das nie mehr ein Problem wird.


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