Hab das aufmerksam durchstudiert, den link

helmut-1, Siebenbürgen, Sonntag, 18.10.2020, 19:22 (vor 36 Tagen) @ Hardy, der Student551 Views

Ich meine, die aufgeführten Punkte 1,2,3 und 6 kommen hier nicht zum Zug. Bei 4 und 5 bin ich mir unsicher. Natürlich kann Jacques nach ein paar Wochen nicht mehr wissen, ob er damals viel Wasser geschluckt hat oder eine offene Wunde hatte, zumal das, - wenn man Pech hat, auch in geringem Maße "zuschlagen" kann. Und wer weiß denn nach Wochen, ob er sich irgendwo geritzt hat oder nicht.

Obwohl man in dem link schreibt, dass sich das im Darm ansiedeln kann und von der Lunge keine Rede ist, kann man das , -so meine ich - nicht ausschließen. Ich hab ja in meinem Kommentar (weiter oben) ausgeführt, dass ich da auch irgendsowas im Blut hatte, - was ich aber nicht erwähnt habe, ist, dass ich dabei einen seltsamen Husten gehabt habe, der eigentlich nicht mit einer Erkältung zusammenhing. Es war ja Hochsommer. Deshalb habe ich mich auch auf TBC untersuchen lassen, - weil ich die Befürchtung hatte, ich hätte vielleicht bei einem kürzlichen Besuch in Rumänien sowas aufgeschnappt. Schließlich war das im Jahre 1988, und da wusste man ja nicht, was man sich da auf dem Land so einhandelt.

Ich bekam diese Viecher (weiß nicht, ob das Bakterien oder irgendwelche andere Mikroorganismen waren, es wurde ja nicht untersucht) über eine Wunde an der Wade. Da haben wir im Hochsommer betoniert, ich hatte den Rüssel der Betonpumpe in meinen Händen, und trotz Gummistiefel, mit denen man im flüssigen Beton herumwatet, hat sich doch am oberen Rand des Stiefels etwas Beton festgesetzt, der gescheuert hat (klar: kurze Hose und Gummistiefel). Bis am Abend, nach dem 6. Betontransport, war das so ca. 6 - 7 cm lang und 1 cm breit, gerade am Rand des Stiefels, - eine offene Wunde, die eiterte.

Da bei mir immer schnell alles heilt, vornehmlich offene Wunden, schloss sich auch diese Wunde bereits am nächsten Tag,- aber es blieb offensichtlich irgendwas drin. Klar habe ich da nach Wochen keinen Zusammenhang zwischen der Wunde und dem Husten resp. der erhöhten Temperatur hergestellt. Der Amtsarzt aber, der bei mir den TBC-Test gemacht hat, der negativ war, der hat sich bemüht, hier die Ursache zu finden. Dem ist das an der Wade dann aufgefallen, und er hat mich dann auf den möglichen Zusammenhang hingewiesen.

Ich erzähl das jetzt nicht deshalb, um meine Lebenslektüre aufzublättern, sondern in erster Linie deshalb, damit andere daraus lernen können. Es gibt nun mal Zusammenhänge bei gewissen pathologischen Erscheinungen, auf die man kaum draufkommt. Dazu habe ich in Erinnerung (leider weiß ich nicht mehr, wo ich das gelesen habe), dass man in seltenen Fällen beim Baden resp. Wasser schlucken im See irgendwelche Mikroorganismen bekommen kann, die sich in der Peripherie des Lungenflügels ansiedeln.


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