Hier weiß ich auf Anhieb gar nicht, was ich dazu sagen soll, aber es macht nachdenklich

helmut-1, Siebenbürgen, Samstag, 17.10.2020, 07:15 (vor 11 Tagen) @ Jacques1857 Views
bearbeitet von helmut-1, Samstag, 17.10.2020, 07:21

Dass dabei die Genesungswünsche an erster Stelle stehen, ist ja logisch. Trotzdem mache ich mir über den ganzen Verlauf so meine Gedanken, weil das schon irgendwie abenteuerlich klingt. Aber es bestätigt wieder einmal den Spruch des Siebenbürger Bauern, der da lautet: "Der Mensch muss sein eigener Arzt sein, sonst ist er verloren". Was im Klartext nichts anderes heißt als das, dass jeder Mensch in der Lage sein muss, sich selbst zu beobachten, denn nur er selbst kann fühlen, wie es um ihn steht. Wenn er dann diese genaue Beobachtung (das fällt auch oft unter den Begriff Anamnese, was meistens heutzutage unter den Tisch fällt) mit einem richtigen Arzt aufarbeitet, dann ist das eine Folgelogik und wird zum Erfolg führen.

Gehn wir mal ins Detail und zu Deinem Bericht:

Weiss der Geier, was ich da aufgelesen habe

dem gegenüber stelle ich das:

Vor 3 Wochen schwamm ich im Bodensee 2x die Woche

Vielleicht ist das eine Schnapsidee, aber ich hab mal irgendwann davon gehört, dass man sich in einem See auch mal irgendwelche Keime oder Bakterien einfangen kann, wenn man Pech hat. Ich weiß nicht, wie diese Viecher genau heißen, - aber vielleicht dient es der Ursachenforschung, und damit auch der optimalen Therapie, wenn man da nachhakt.

Die Zeitdifferenz von 2 Wochen zwischen Schwimmen und Krankenhaus spielt da keine Rolle, - ich hab mir mal was eingefangen, das im Körper wochenlang herumgegeistert ist, mir ein leichtes Fieber beschert hat, aber nie mehr als 38°, und mir die unmöglichsten Gedanken gemacht hat, weil es mir einfach die Kraft genommen hat.

Es wurden keine genauen Analysen gemacht, was den Namen des bösen Eindringlings betrifft, - klar war, dass Leukozyten und Lymphozyten stark überhöht waren, - also meine Palastwache kämpfte dagegen. Ich hab das damals zum Anlass genommen, mit dem Heilfasten zu beginnen, weil ich schon vorher viel darüber gelesen hatte. Damit habe ich es auch innerhalb einer Woche in den Griff bekommen, ohne den Rat des Mediziners in Richtung Antibiotika anzunehmen. Hab danach, - um jeden Irrtum auszuschließen - bei zwei verschiedenen Labors Bluttests machen lassen, und bei beiden waren Leukos und Lymphos wieder im normalen Bereich und das Fieber war verschwunden.

Natürlich ist das mit dem Heilfasten kein Rat für Dich, wenn man das nicht schon früher praktiziert hat, - gerade, wenn der Körper schon arg geschwächt ist, kann man damit nicht beginnen. Aber auf jeden Fall würde ich versuchen, dem Körper durch den Verdauungsvorgang so wenig Energie wie nur möglich zu entziehen. Das bedeutet, nur sehr leicht verdauliche Speisen, also nix mit Gselchts, Kraut und Knödel (nach dem Motto, " Du musst ja wieder Kraft bekommen", - was in solchen Situationen der größte Blödsinn ist). Viel Vitamine, viel Rohkost, Salate, etc.

Appetit bei 20%, anfänglich 3 kg in 4 Tagen abgenommen,

Das macht gar nichts, im Gegenteil, das entlastet nur den Organismus. Niemand stirbt vor Hunger, solange er am Nachttisch was zu Essen vorfindet. Wenn der Körper was benötigt, dann meldet er sich. Das typische Meldezeichen = Appetit.

nun 6 kg Wasser aufgenommen.

Das ist mir zu ungenau. Wasser getrunken und ausgeschieden? Oder Wasser im Körper angesammelt, - wo? Lunge, oder Beine?

Bei soviel Chemie mittlerweile auch Gichtschübe in Zehen links und rechts erlitten

Um das gleich mal klarzustellen. Überwiegend stellen sich die Beschwerden bei Gicht bei den beiden großen Zehen ein. Stimmt. Aber das st keine generelle Regel. Ich bin mit der erhöhten Harnsäure genetisch belastet, - und hab da schon alles Mögliche erlebt. Das hat sich bei mir auch schon mal im Fußgelenk gezeigt, manche bekommen es in den Händen (insbesondere die Altersgicht), deshalb schließe ich nicht aus, dass das im Knie auch einen Zusammenhang hat. Schließlich sind das meistens Oxalatkristalle, wie ich mich erinnere, und die haben Kanten und Spitzen. Die Dinger scheuern einfach. Wo sich die dann absetzen resp. anlagern, kann sehr unterschiedlich sein, so wie die Menschen auch unterschiedlich sind.

Hier zusätzlich irgendwelche Chemie einzunehmen, um das in den Griff zu kriegen, halte ich für falsch, zumal die Nieren schon angeschlagen sind. Da ich ohnehin ein Chemiegegner bin, weiß ich sehr gut, was man da dann macht, - nämlich auf pflanzliche Präparate zurückgreifen. Was ich dabei empfehlen kann, ist ein Präparat, das aus der Substanz der Herbstzeitlose und der Berberitze besteht, nennt sich Syxyl und ist meines Wissens nach in Apotheken zu bekommen. Auf alle Fälle ist wichtig, mindestens 2 lt (3 lt. noch besser) Flüssigkeit täglich aufzunehmen, damit diese Kristalle, die sich langsam lösen, herausgeschwämmt werden.

Wobei bei dieser Prozedur dann der Harnsäurewert eine kurze Zeit sogar ansteigt, was sich aber dadurch erklärt, dass eben durch das Herauswaschen der Wert höher liegt, - schließlich geht das ja auch ins Blut.

Was würde ich nun - von meinem Gefühl ausgehend (ich bin ja kein Arzt) machen:

Blutverdünnende Mittel sind auf alle Fälle notwendig, bis die Gefahr der Embolie absolut sicher gebannt ist.

Stellt sich die Frage nach der Ursachenforschung, wie ich das schon eingangs angesprochen habe. Übrigens, weißt Du, woran man einen ehrlichen Arzt erkennt? Wenn er Dir auf schwierige Fragen antwortet: "Tut mir leid, das weiß ich nicht, das ist mir noch nicht untergekommen." Geschwurbel und blödes Herumreden hilft Dir nämlich nicht weiter.

Natürlich würde ich, - aber das kann man ohne genaue Kenntnis der Situation nicht vorgeben -, so bald wie nur möglich die Chemie reduzieren , wenns geht auf Null fahren. Kein Mensch, weder der Arzt, noch die Pharmaindustrie, kennt sich genau bei den Nebenwirkungen aus, schon gar nicht beim Zusammenspiel von mehreren Medikamenten. Sie wissen vielleicht etwas, aber mit Sicherheit nicht alles, - und darauf kommts an.

Parallel dazu ist es notwendig, die Lunge wieder zu regenerieren. Ich wüsste da zwei Dinge, die ich kombinieren würde.

1) Saubere Luft, - entweder Reha-Klinik im Sinne einer Lungenheilanstalt, manche schwören auch auf die saubere Luft in bestimmten Höhlen, auf jeden Fall, wenn keines davon machbar ist, Wald, aber ziemlich dicht und von der Zivilisation (Autobahn, etc.) weit entfernt.

2) Regelmäßiges Inhalieren mit pflanzlichen Substanzen (ich habe mir als junger Kerl meinen Schwachpunkt durch das Rauchen selbst gesetzt, ich weiß aber, wie ich damit umgehe). Welche Substanzen sind das:
- Salbei
- Thymian
- Eukalyptus

Das zusammengemischt und mit heißem (nicht zu heiß) Dampf inhaliert, und das über Wochen hinweg mehrmals täglich, das hilft zur Regeneration resp. zum Zellaufbau in den Lungenflügeln. Dabei wirst Du Dich nach jedem mal "freier" bei der Atmung fühlen, weil diese Mischung auch eine reinigende Wirkung hat, - betreffend die Dinge, die nichts in der Lunge zu suchen haben. Wobei man da nichts Spezielles benötigt, was elektrisch läuft, sondern die ganz einfachen Inhalatoren, - egal, welches Modell.

Beispiel:

https://ibb.co/6NL3Vq4

oder:

https://ibb.co/qBgN3VS

Das wars erst einmal, nachdem ich mir das mehrmals durchgelesen habe, was Du geschrieben hast. Dass Du das Ganze wieder hinkriegst, davon bin ich überzeugt, - das liest sich ja aus Deinen Beobachtungen heraus. Wichtig ist, dass das Ganze ohne bleibende Nachwirkungen wieder in Ordnung kommt.

Aus diesem Grunde nochmals - gute Besserung! Und, wie man bei uns zu sagen pflegt:
Ohren steif halten (alles andere auch).
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