Beste Genesungswünsche und ein kleiner Drogentip

Diogenes Lampe, Samstag, 17.10.2020, 16:12 (vor 3 Tagen) @ Jacques1650 Views

Lieber Jaques,

Sie haben recht! - "Immer auf den eigenen Körper hören!" Oft verschlimmbessern aber auch Ärzte, die sich ihrer Anamnese nicht sicher sind, die Krankheit ungewollt mit allerlei Chemie, nach dem hoffnungsfrohen Motto: Alles probieren. Irgendwas muss ansetzen. Und meist setzen dann die Nebenwirkungen an und fordern zusätzlich neue Medikationen, die sie aufheben usw... Wie dichtete Eugen Roth so treffend:

Gleichgewicht

Was bringt den Doktor um sein Brot?
a) die Gesundheit, b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf daß er lebe,
Uns zwischen beiden in der Schwebe.

Einsicht
Der Kranke traut nur widerwillig
Dem Arzt, der's schmerzlos macht und billig.
Laßt nie den alten Grundsatz rosten:
Es muß a) wehtun, b) was kosten.

Ausweg

Wer krank ist, wird zur Not sich fassen.
Gilt's, dies und das zu unterlassen.
Doch meistens zeigt er sich immun,
Heißt es, dagegen was zu tun.
Er wählt den Weg meist, den bequemen,
Was ein -statt was zu unternehmen!

Apropos Einnehmen! Ich denke, in Ihrer Situation, wie Sie sie schildern, machen die Mediziner mit der akuten Schmerztherapie, also Morphiumgaben, soweit alles richtig. Aber das kann natürlich nur eine vorübergehende Lösung sein. Denn die Folgen sind nicht nur Halluzinationen und physische Abhängigkeit, sondern auch Verstopfung und Mundtrockenheit. Beste Voraussetzung für Pilze. Doch was Sie jetzt besonders brauchen, ist ein gut funktionierender Verdauungs -und Ausscheidungstrakt. Sobald Ihr Schmerzzustand sich verbessert hat, würde ich Ihre Ärzte bitten, auf das natürliche Universalheilmittel Cannabis auch als Schmerzmittel umzustellen. Das können sie Ihnen seit 2017 auch problemlos verschreiben. Wichtig dabei sind die Cannaboide als Entzündungshemmer und Schlafförderer; also das Cannabinol, nicht das THC, das die Rauschwirkung hervorruft. Naja, und Kiffen wäre ohnehin das Falsche in Anbetracht Ihrer Lungenprobleme. Aber sie haben da eine echt natürliche Alternative zur Chemie.

Cannabinol läßt Sie vor allem gut schlafen. Der Schlaf ist noch immer der beste Doktor. Das werden Ihre Ärzte Ihnen sicher gerne bestätigen. Und in ihrem Ernährungsplan sollte künftig Hanföl, das Sie problemlos im Bioladen, ja sogar im Supermarkt bekommen, eine große Rolle spielen; jedoch alles vermieden werden, was viel Harnsäure produziert; also vor allem Hülsenfrüchte und ein Zuviel an Fleisch. Mit der Gesundheit kommt dann auch der ebenfalls für die Verdauung wichtige Bewegungsdrang wieder zu seinem Recht, ohne, dass er Sie in die Erschöpfung treibt. Das rechte Maß ist auch hier das Beste.

So, wie Sie Ihre rheumatischen Krankheitssymptome im Zusammenhang mit ihren sportlichen Leistungen im Bodensee schildern, fühlt es sich an, als ob Sie schon länger Probleme mit innerem Stressabbau haben und Sie Leistungssport, also den selbst herbeigeführten Erschöpfungszustand, womöglich für eine optimale Entspannungs-Lösung hielten? Könnte das sein? Denn Ihr ganzer Krankheitskomplex Gicht, Rheuma, Lungenembolie, Entzündungen in den Gelenken, Atemprobleme und starke Schmerzen deuten darauf hin. Auch hier hilft das gute alte Cannabinol universal.

Vertrauen in Ihre Ärzte ist in Ihrer akuten Situation sicher alternativlos, aber Vertrauen in sich selbst, d.h. in ihren Körper und ihre Seele ist letztlich der Schlüssel zur Wiederherstellung Ihrer Gesundheit, bin ich überzeugt. Der Körper ist der Regulator unserer seelischen Prozesse. Er reguliert neben Temperatur und Temperament auch den inneren wie äußeren Bewegungs -Ruhe -und Schlafdrang. Ich wünsche Ihnen daher jetzt vor allem, dass die Schmerzen schnell wieder abklingen und Sie Frieden mit Ihrem Körper schließen können, auch mit seinem natürlichen Altern; also ganz viel gesunden Schlaf und Entspannung! Nehmen Sie sich viel Zeit für Ihre innere wie äußere Erhohlung. Und verlieren Sie nie Ihren Humor!

Das wünscht Ihnen von Herzen
Diogenes Lampe


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.