Das Ding mit der Provokation

Brutus ⌂, Samstag, 23.03.2024, 09:58 (vor 27 Tagen) @ nereus3035 Views
bearbeitet von Brutus, Samstag, 23.03.2024, 10:01

Um das gehts.
Und wenn man beim Schach den Gegner provoziert, einen bestimmten Zug zu machen, dann ist dieser Gegner auf genau diesen Zug eben vorbereitet quasi konditioniert und es läuft alles automatisch ab.

Ich sah mal eine Sequenz, als ein Polizeihund, der Leute fassen stellen oder niederreiße soll, allein damit außer Funktion gesetzt wurde, indem der "Täter" völlig unvorhergesehene Dinge machte, auf die der Hund eben nicht "programmiert" war.

Der Polizeihund war mit dieser unvorhersehbaren und nicht programmierten Aktion des Täters "funktionslos" ohne dass der Täter dem Hund weh getan hat!

Demgemäß wartet der Regisseur dieser Anschläge auf die vorhersehbare Reaktion Russlands.

Macht Russland etwas Anderes, als mit der Provokation beabsichtigt, treibt das dem Regisseur der Anschläge die Sorgenfalten auf die Stirn, oder anders gesagt, ärgert der sich mehr als irgendwer sonst, weil ein bewährtes Rezept irgendwie so gar nicht funktioniert.

Was, vereinfacht gesagt, trieb die Täter zur Tat?

Gehirnwäsche!

Gehirnwäsche funktioniert in beide Richtungen!
Und die pro russische Richtung, ist in dem Fall die einfachere weil logischere Variante!

Lass die geläuterten Täter nach 2 Jahren wieder rausgehen und ihre ehemaligen Kampfesgenossen allesamt "umdrehen" es ihnen ja niemals nachzumachen!

Geschichtliches Beispiel?

Aber bitte gerne:
Die nach Beendigung ihrer Kriegsgefangenenarbeit noch während des Krieges aus dem Deutschen Reich wieder nach Hause geschickten Sowjetischen Soldaten.

Das war für Stalin die gewaltigste Gefahr, weil die alle Soldaten der Roten Armee im Handumdrehen zu Pazifisten hinsichtlich des Kampfes gegen uns gemacht hätten! Schlicht, weil sie das erzählt hätten was sie erlebt haben, und was so gar nicht zu der vorher eingetrichterten stalinistischen Propaganda gepasst hätte.

Im Februar ist einer aus England verstorben, der sagte:

"Würden die gefallenen alliierten Soldaten heute sehen, was aus ihren Ländern geworden ist, hätten sie die Waffen niedergelegt und auf deutscher Seite gekämpft!"

...sagt der Engländer, der namentlich bekannt ist und sich äußerst intensiv mit unser beider Geschichte oder der des 20. Jhdts., die eben weit über heute hinaus wirkt, auseinandergesetzt hat - wahrscheinlich mehr, als irgendwer sonst!

Deshalb ist es schwer für Dritte, die wir alle sind, diese Aussage zu bewerten, schlicht weil man selbst kaum die unvorstellbar lange Zeit aufwenden kann oder aber einem schlicht die Quellen unzugänglich bleiben oder auch, wie Augenzeugen, schlicht verstorben sind.

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https://brutus1111.diary.ru
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