Die Jagd und der Fischfang war in der Eiszeit ganz einfach ergiebiger und verlässlicher

Mephistopheles, Donnerstag, 12.08.2021, 20:09 (vor 1617 Tagen) @ valuereiter2446 Views

Am besten jagte man solche Tiere, welche sich vegetarisch ernähren. Die hatten im Winter alle ein Ernährungsproblem nd wurde folglich unvorsichtiger und weniger widerstandsfähig.

Ohne ausgefeilte Technik rentiert sich Landwirtschaft nur in den Gebieten, die regelmäßig überschwemmt oder von Vulkanausbrüchen verschüttet werden. Das mit der Düngung muss man erst mal wissen und das dauerte Jahrtausende. Ansonsten war das Land, kaum war es mühsam gerodet und von Wurzeln befreit (mal versuchen, ohne Harvester ein Land zu roden), mit einem Hakenpflug die Erde aufgerissen, gesät, gejätet, gegen Schädlinge verteidigt, hoffentlich spielte die Witterung mit! und dann letztendlich mit karger Ernte geerntet, schon war das Land nach ein paar Jahren ausgelaugt. Konnte man nebenan woanders von vorne wieder beginnen. Wenn nicht die zufälligen örtlichen Gegebenheiten eine Ausnahme erlaubte, war die Jagd über Jahrhnderttausende ertragreicher und verlässlicher. Außerdem lief der Bauer immer das in Gefahr, dass ihm seine Ernte von einem weniger arbeitsamen Nachbarstamm gestohlen wurde. Bei der Jagd war das zwar auch der Fall, die Diebe, es waren Wölfe, wurden aber toleriert, weil die Jagdbeute für Menschen nach wenigen Tagen zum Aas wurde und nicht mehr verdaubar war, für Wölfe aber schon. Da ließ man sie gerne die unverdaulichen Reste verzehren, zumal sie auch nützlich waren als Wächter und auf der anderen Seite das Jagdwild stellen konnten, welches dem Menschen sonst entwischt wäre. Das war eindeutig eine Win - Win-Situation, zumal Wölfe eine angeborerne Hemmung haben, die Hand zu beißen, die sie füttert.

Gruß Mephistopheles


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