verzerrt den Vergleich vielleicht doch
dass sich das Meridianeinkommen analog zum Durchschnittseinkommen entwickelt hat, möchte ich schon wegen der Vermögenskonzentration bezweifeln, der ja ein Indiz ist, dass es Großeinkommen mit hoher Sparquote gegeben haben muss bzw. noch gibt, die den realen Schnitt verfälschen.
Ich hatte allerdings die Zahlen der Sozialversicherung genommen, die vielleicht nur die sozialversicherungspflichtigen Einkommen bis zur Bemessungsgrenze erfaßt, hohe Einkommen also ausschließt. In 2020 war die Bemessungsgrenze 138.000 Euro brutto im Jahr.
Auch die Unterschiede in der Abgabenlast müssten streng genommen berücksichtigt werden, da ja nur das netto Einkommen kaufkraftwirksam ist. Dass die sich auch prozentual stark erhöht haben, steht sicher außer Frage.
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Deutschland das neue Troja?
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