spekulativer Rückblick ... in die fernere Vergangenheit ...
sind die 1.500 - 2.000 Kalorien unter der Prämisse
a) einigermaßen temperierter Räumlichkeiten (Sesshaftigkeit)in Winterzeiten,
b) mässiger körperliche Anstrengung in Zeiten knappen Nahrungsangebotes (setzt aber Zugriff auf bevorratete/haltbare/konservierte Nahrung außerhalb der natürlichen Wachstums-/Erntezeiten voraus. Sonst Energieinvest notwendig, der nur bei positiver Bilanz funktioniert),
c) mässigen (fußläufigen) Fortbewegungsstreckenangenommen?
klar
es sollte auch mit der Technik von vor 50.000 Jahren möglich gewesen sein, aus reichlich Haselstecken und Fellen der in guten Zeiten erlegten Tiere warme Zelte für den Winter zu bauen!
Von 7000 bis 6000 v. Chr., während der Mittleren Steinzeit, war die Hasel das dominierende Gehölz in Mitteleuropa.
--> vielleicht hat auch der offiziell nicht Landwirtschaft treibende Steinzeitmensch schon dafür gesorgt, dass im Umfeld seiner Lagerplätze reichlich nahrhafte Pflanzen wuchsen?
was bei einem Zehntel der Siedlungsdichte 40.000 Jahre früher wohl keine heute noch nachweisbaren Spuren hinterlassen hat ...
Ein Stamm, der pro Kopf im Herbst 20 kg Haselnusskerne eingelagert hat, konnte im ärgsten Winter auch mal einige Wochen auf Jagdausflüge verzichten ...
und wer sich auskennt, der weiß auch WANN es lohnt wieder loszuziehen!
Sonst dürften die 1.500 - 2.000 Kalorien nicht reichen und es müssen die leiblichen Kalorienreserven "am Mann" verbrannt werden.
wenn phasenweise genug da ist, dann betreibt der Mensch rein instinktiv solche Reservenbildung!