Verständnisfrage

Linder, Mittwoch, 21.07.2021, 23:13 (vor 3 Tagen) @ Miesepeter710 Views

da die geimpfte Kohorte insbesondere aus den älteren Risikogruppen besteht (Durchimpfungsraten von 80-90% bei den Ü60), die vor der Impfung ein 10-100 mal höheres Risiko aufwiesen als die Jungen unter 40/50 (aus denen sich die Ungeimpften in überwiegender Mehrzahl rekrutieren dürften) nun offenbar bei Tests, Hospitalisierungen und schweren Fällen genauso gut dasteht wie diese Jüngeren, ist das zunächst einmal als eindeutiger Nachweis einer positiven Wirksamkeit der Impfungen zu betrachten. Für die älteren Geimpften ist die Sache also bisher keineswegs für die Katz, da sich ihr Risiko offenbar mindestens um den Faktor 10 verringert hat.

Das ist m.E.n. ein klassischer Zirkelschluss.
Mit der fett markierten Aussage (Hervorhebung durch mich) stützt Du Dich rein rechnerisch auf die Zahlen des ersten Satzes.

Mit der verlinkten Statistik hat das nichts zu tun, ergo nichts mit aktuellen Hospitalisierungen.
Da sieht es derzeit prozentual betrachtet relativ nach Gleichstand aus, mal mehr mal weniger pro/kontra Geimpften/Ungeimpften, was aber Hintergrundrauschen ist, denn das kann nächste Woche auch anders sein.

Wie kommst Du demnach darauf, dass sich das Risiko für ältere Geimpfte um Faktor 10 verringert hat?
In Israel ist schlicht keine Grippe-Saison mehr, kein Wunder also wenn die Hospitalisierungen aufgrund dessen zurückgehen.
Die Ungeipften liegen +/- genauso wenig im Krankenhaus.

Wenn Impfungen wirklich so erfolgreich wären wie die Medien und Experten immer behaupten, müssten nominal gesehen ähnlich viele geimpfte wie ungeimpfte Patienten in den Krankenhäusern liegen, obwohl 90% geimpft sind. Dann könnte man stolz sagen: "Sehr her, es liegen im Verhältnis gesehen fast 10 mal mehr Ungeimpfte in den Betten."

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◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇


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