Wer sich auf ein Rausch- oder Suchtmittel einlässt, dessen Schicksal steht fest: Er kann nicht aussteigen, die Dosis muss ständig erhöht werden bis zum unausweichlichen moralischen, geistigen und phys

Mephistopheles, Datschiburg, Samstag, 20.02.2021, 18:19 (vor 15 Tagen) @ Taurec1020 Views
bearbeitet von Mephistopheles, Samstag, 20.02.2021, 18:31

Hallo!

Die einzige wirkliche Hoffnung ist IMO die, dass sich das Virusgeschehen auf der gesamten Welt eines Tages von alleine abschwächt und dann zu Ende geht.


Es sollte eigentlich langsam dämmern, daß es schon lange nicht mehr um ein Virusgeschehen geht, sondern um Interessen, deren Verfolgung mit dem Virusgeschehen als Träger verbunden ist. Indem Teste das spezifische SARS-CoV-2-Virus offenbar gar nicht isoliert erfassen können und bei Todesfällen nicht konsequent zwischen Toten durch und mit Corona unterschieden wird, läßt sich das Virusgeschehen propagandistisch prinzipiell nach Gutdünken amplifizieren und die "Pandemie" auf diese Weise noch eine erhebliche, womöglich beliebige Zeit weiterführen.

Je länger dies andauert, desto mehr wird sich herauskristallisieren, daß dieses System auf Grundlage der Pandemie und des "Gesundheitsschutzes" einen neuen Gleichgewichtszustand zur Verlängerung seiner Existenz anstrebt. Damit verbunden sind eine Reihe einschneidender Umbaumaßnahmen des Wirtschafts- und Geldsystems bei gleichzeitigem Weiterbestehen der bisherigen "Eliten". Sofern also dem System – und damit vielleicht der Zivilisation insgesamt – nicht der Stecker gezogen wird, geht es ad infinitum so weiter. Sollte sich dabei das Coronanarrativ mit der Zeit von selbst aufzehren, weil die Wirkung ähnlich dem Gewöhnungseffekt eines Rausch- und Suchtmittels mit der Dauer des Konsums nachläßt, werden Folgekrisen genutzt oder erfunden werden, frei nach dem Motto: "Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet."
Weil die Machthaber über die Kriterien der Beendigung des Ausnahmezustandes und der Abgabe angemaßter Befugnisse selbst entscheiden, wird es keine Beendigung des Ausnahmezustandes geben, sondern nur Variationen der Begründung des selbigen. Naiv ist die Hoffnung, es würde jemals wieder ein gemütliches, wohlstandsverwöhntes Dahinleben wie in den Nachkiegsjahrzehnten der Wirtschaftswunder-BRD geben.

Wir erleben die totalitäre, vermutlich letzte Phase unbekannter Länge einer dauerrevolutionären Bewegung, die mit der Aufklärung begann und deren Wesensmerkmal ein alle Lebensbereiche erfassender, wissenschaftsreligiöser und technokratischer Machbarkeits- und Planbarkeitswahn ist, die Welt und den Menschen willkürlich der Nützlichkeit für das System anpassen zu können. In Wirklichkeit geht es beim Impfen nicht um den Schutz der Bevölkerung vor dem Virus, sondern um die Heranziehung möglichst der gesamten Bevölkerung für die Aktivitäten eines Gesundheits- und Wissenschaftssystems, dessen Dasein bloßer Selbstzweck ist und welches den Menschen unter rein ökonomischen Aspekten der Nützlichkeit für den Systemerhalt und die Selbstrechtfertigung des Subsystems betrachtet (so tun es auch alle anderen Teilsysteme der Zivilisation). Geimpft, operiert, ausgetauscht und modifiziert würden die Körper als Rohmaterial der Vernutzungsmaschinerie auch werden, wenn die jeweilige Begründung – in diesem Falle "Corona" – entfiele, dann eben gegen etwas anderes.

Ich schrieb es bereits hier.

Das bedeutet aber, daß nur die Beendigung des derzeitigen Zivilisationssystems oder zumindest ein erheblicher und schmerzlicher Einschnitt diesen Wahnsinn beenden kann.


Solange das politische, gesellschaftliche, wirtschaftliche, finanzielle usw. System weiterbesteht, wird sich überhaupt nichts ändern und wir werden nur von einer totalitären Maßnahme in die nächste getrieben werden. Von sich aus wird das System mit seinen supranational verklüngelten "Geldmächten" als Macht-, sowie Politikern, Wissenschaftlern, Medienleuten etc. als willfährigen Funktionseliten nicht aufhören. Wo sind aber die Gegenmächte, die dies leisten könnten? Gleich einem bereits bedenklich überhöhten "Jengaturm" birgt eine solche Operation an einem überkomplexen und fragilen System wie der globalisierten Zivilisation ohnehin die Gefahr des totalen Kollapses mit horrenden Todeszahlen. Diese Gefahr besteht auch bei den derzeit von der Politik (nicht nur im Zuge Covids) angestrebten Maßnahmen. Corona ist wirklich nicht das zentrale Problem.

Gruß
Taurec

Vielen Dank! Anhand deiner Erläuterung ist es mir endlich klar geworden, woran das System krankt.

Wer sich auf ein Rausch- oder Suchtmittel einlässt, dessen Schicksal steht fest: Er kann nicht aussteigen, die Dosis muss ständig erhöht werden bis zum unausweichlichen moralischen, geistigen und physischen Kollaps. Wenn es eine Person ist, dann betrifft es das Individuum, wenn es ein Staat ist, dann betrifft es die gesamte Gesellschaft.

Ich stimme zu, allerdings würde ich die Akzente etwas anders setzen. Die Grundursache der Krankheit des Systems ist die Demokratie und hier speziell die demokratische Steuer. Die ist das Suchtmittel, von dem die Eliten abhängig sind und wo es für sie nur einen Weg gibt, die Dosis ständig zu erhöhen, wobei gleichzeitig die Wirkung abnimmt, bis zu dem Moment, wo das ganze System kippt. Infektionen sind nur ein Symptom der grundliegenden Erkrankung und verschwinden bei vollständiger Abstinenz von alleine. Man kennt das bei Junkies. Alle haben sie chronische Infektionen, die nicht behandelbar sind - d.h., es wird natürlich ständig behandelt, hilft aber nix - bis eben zur vollständigen Abstinenz.

Die demokratische Steuer unterscheidet sich von allen anderen historischen Steuern dadurch, dass der Staat immer bestrebt ist, den gesamten Menschen und alle seine Lebensaktivitäten zu besteuern. Das ist es auf der einen Seite, was die Demokratie so erfolgreich macht, weil sie kann finanzielle Mittel erschließen, von denen andere Systeme, ihre Vorläufer, nur träumen konnten. Gleichzeitig macht sie die Eliten süchtig und wer süchtig ist muss zwangsläufig die Dosis immer weiter steigern - mit dem bekannten und unvermeidbaren Ergebnis. Diese Dosissteigerung des Suchtmittels führt beim Individuum zu einer Mangelernährung an bestimmten essentiellen Nährstoffen, weil ein immer größerer Teil der verfügbaren Substanzen zur Befriedigung der Sucht aufgewandt werden muss. Und diese Mangelernährung zeitigt Infektionen.

Ich denke, Corona ist ein Hinweis darauf, dass es bei einer Gesellschaft so ähnlich läuft wie bei einem Individuum. Gsellschaften, die nicht an einem solch exorbitanten Steuersystem leideen wie Demokratien scheinen von Corona weniger betroffen zu sein.

Der Unterschied zwischen Steuern in der Vergangenheit und der demokratischen Steuer ist ihr totalitärer, allumfassender Charakter.
Vordemokratische Steuern hatten den Zweck, einen bestimmten Zweck zu erfüllen. Unter Wilhelm II wurde die Sektsteuer eingeführt, um den Aufbau der Marine zu finanzieren, als der Weltkrieg ausbrach, wurde zur Finanzierung die Umsatzsteuer von 2% auf 3% erhöht. Demokratische Steuer ist anders. Erst in der Weimarer Rebublik wurde die Einkommenssteuer und die Lohnsteuer eingeführt. Demokratie ist, erst kommt die Steuer, dann überlegen sich die Demokraten, was man damit anfangen kann.

Die Phase, wo wir derzeit sind, könnte man mit Fug und Recht als die letzten Tage von Sodom bezeichnen. Bitte in der Bibel nachlesen (ich habe niemals bestritten, dass die Bibel ein hervorragender Geschichtsroman ist!), was danach geschah.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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