Da fällt mir die sog. friedliche Revolution in Leipzig ein

Oblomow, Leipzig, Freitag, 31.07.2020, 09:10 (vor 6 Tagen) @ Jacques1227 Views
bearbeitet von Oblomow, Freitag, 31.07.2020, 09:23

Das Selbstverständnis dieser sog. friedlichen Revolution ist, dass gottgefällige Demonstranten mit Kerzen, die man z.B. vor sich herträgt, voll dolle Imperien umwerfen. Wenige anderen sagen, dass alles längst eingefädelt und entschieden war und man jetzt noch Trottels brauchte, die man für ne feine Geschichtsklitterung brauchte, um das dann anders einzuschädeln und sich ein weinig Zeit zu verschaffen. Weiß man's?

Fragt man sich natürlich nur, warum in China zeitgleich Rubbeldikatz gemacht wurde. Hat sicher damit zu tun, dass die Studenten keine vermutlich selbstgedrehten Kerzen hatten und auf dem Platz des himmlischen Friedens andere sagen, was und wann es eine Revolution gibt, vor allem eine friedliche. Oder: Vielleicht war Gandhi auch nur ein nützlicher Trottel, der dann rappzapp gekillt war, als der Mohr seine Aufgabe erledigt hatte. Seiner Mischpoche aber hat das ganze Gedöns ordentlich Rendite eingebracht. Möglich, dass die Briten weder Macht noch Lust hatten, diesen indischen Saftladen zu halten. Fortan beutete man den anders, eventuell gewitzter aus. Dumpfer, teurer Kolonialismus ist ja sowas von out, wie gerade die Schlitzaugen in Afrika zeigen. Die machen erst gleich garnicht die Fehler der bescheuerten Europäer.

Diese politischen Lichtgestalten und historischen Lichtfeste wie z.B. die französische Revoltution sind ja generell eher mit Vorsicht zu genießen wie ja umgekehrt die schwarzen Messen und Teufel der Geschichte ja auch mal ganz anders angeguckt werden können. Dafür stehen ja dann solche Schreiber wie @Tassie oder @Tempranillo und nen Ticken immer ooch @Meph.

Herzlich
Oblomow

--
"Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein."


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