zum Corona-Virus

reefan, München, Mittwoch, 26.02.2020, 00:00 (vor 93 Tagen) @ nereus705 Views
bearbeitet von reefan, Mittwoch, 26.02.2020, 00:57


Du schreibst: Wiederansteckungen sind normal bei RNA-Viren .. da diese - im Gegensatz zu DNA-Viren - sehr schnell mutieren und das Immunsystem dagegen keine Abwehr bilden kann.

D.h. der Patient war tatsächlich gesund ist dann erneut erkrankt weil das Virus sich veränderte und erneut „zuschlug“.
korrekt - entweder gesund oder zuvor an einer harmlosen Mutation des Virus erkrankt.

Wegen der extrem überschießenden Immunreaktion des GESUNDEN Immunsystems starben vor allem die jungen und gesunden Menschen mit einem guten Immunsystem, während die Alten mit einem geschwächten Immunsystem viel weniger gefährdet waren.
Wahnsinn! Gerade wird allgemein kolportiert, daß es nur die Alten trifft und die mit einem (vorübergehend) geschwächten Immunsystem, wie der 38 jährige Marathon-Läufer.

Es sieht durchaus danach aus, dass es beim jetzigen Coronavirus besonders die Alten trifft, man muss aber immer berücksichtigen, dass das Virus sehr schnell mutiert und durchaus auch gefährlicher für Jüngere werden kann oder manche "Strains" dies bereits sind.
Und dazu gibt es noch zu beachten, dass gerade beim Wechsel des Wirts - wie aktuell beim Übergang des CV von einer Fledermaus (das aktuelle CV zählt eindeutig zu den "Bat-Viren") auf den Menschen - häufig sehr gefährliche Mutationen entstehen, bis sich ein symbiotisches Gleichgewicht zwischen Mensch und Virus eingespielt hat. Meistens wird das Virus mit der Zeit weniger aggressiv, da es damit auch länger im Menschen überleben und sich besser ausbreiten kann.

Jedenfalls kann der menschliche Körper keine wirksamme Immunisierung gegen RNA-Viren entwickeln. Und deswegen gibt es auch bis heute keine Impfung gegen SARS und MERS, das sind alles RNA-Viren. Und falls es eine Impfung gegen das Corona-Virus gäbe, wäre diese wegen der hohen Mutationsrate des Virus wenig wirksam.
D.h., wir warten vergeblich auf einen Impfstoff bzw., wenn es ihn denn gibt, wird es höchstens wieder ein glänzendes Geschäft, aber seine Wirksamkeit wird dann eher auf das Abklingen der Seuche zurückzuführen sein, als auf dessen „Rezeptur“.

Das ist auch korrekt. Es wurde wohl versucht einen Impfstoff gegen das SARS-Virus zu entwickeln, es stellte sich jedoch heraus, dass dieser wesentlich gefährlicher und unkontrollierbarer war als das eigentliche Virus. Möglicherweise haben ja die Chinesen mit einem solchen Impfstoff experimentiert.

Jedenfalls sind auch bei CORONA Mehrfachansteckungen möglich und höchstwahrscheinlich auch schon vorgekommen, u. U. sogar mit unterschiedlichen Viren-"Strains", also unterschiedlichen Mutationslinien. Das würde auch die angeblich sehr lange Inkubationszeit von bis zu 24 Tagen erklären, die ganz einfach eine wiederholte Ansteckung sein könnte. Aber das ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt alles noch Spekulation.
Wäre es auch möglich, daß Überträger des Virus selbst nicht erkranken und nur als Transportmittel dienen?

Ja, das ist bekannt. Nach bisherigen Schätzungen können bis zu 2 % der Infizierten absolut und dauerhaft ohne Symptome bleiben, was natürlich ein Desaster für jeglichen Eindämmungsversuch ist. Auf der Diamond Princess wurden die Menschen an Bord gut überwacht, dort waren jedoch 322 von 623 Infizierten ohne jegliche Symptome. Sollte dieses Verhältnis allgemein zutreffen, dann wäre das die ultimative Katastrophe und nur dadurch zu erklären, dass ohne erkennbare Symptome eben niemand ins Krankenhaus geht oder eingeliefert wird somit die Statistik massiv nach unten verfälscht wird. Dann liegt nämlich die Durchseuchungsrate jeglicher Bevölkerung innerhalb kürzester Zeit bei 100%, das wird nur nicht erkannt mangels Symptomen. Wehe, ein solches Virus mutiert dann in Richtung gefährlich und mit erkennbaren Symptomen. Dann sind schlagartig sämtliche Gesundheitssystem hoffnungslos überlastet und man ist auf sich selbst gestellt - und weiß dann hoffentlich, was zu tun ist.
Siehe: researchers-confirmed-patients-can-transmit-the-coronavirus-without-showing-symptoms
Das ist übrigens auch nichts Neues, sondern bei vielen Krankheiten möglich und historisch belegt. So gab es den Fall einer Haushälterin in den USA, die nacheinander bei mehreren Familien beschäftigt war und alle ins Grab brachte, weil ihre normalerweise tödliche Krankheit bei ihr ohne Symptome verlief und deshalb unerkannt blieb. Nur alle Familien, bei denen sie arbeitete, verstarben der Reihe nach. Ich weiß den Namen nicht mehr, sonst würde ich versuchen den Artikel auf Wikipedia wieder zu finden.

Vor kurzem habe ich eine Liste mit der Corona-Ansteckungsrate von Südkorea gesehen: exakt eine Verdopplung pro Tag! Das ist schockierend und das einzige was zählt - nicht die bisherigen absoluten Fallzahlen.
Nun denn.
Dann sollten wir jetzt klaren Kopf behalten und den Dingen entgegen sehen.

Ich sehe das CV im Westen nicht als so kritisch an. Das CV dockt am ACE2-Rezeptor an, davon haben die Asiaten jedoch 5x soviele wie ein westlicher Mensch. Das könnte die bisherigen stark unterschiedlichen Krankheitsverläufe in Asien und im Westen erklären. Und Afrikaner besitzen nochmals viel weniger dieser ACE2-Rezeptoren, müssten deshalb noch weniger anfällig sein. Wenn jedoch plötzlich bekannt wird, dass in Afrika sich nun auch das Virus nicht nur massiv ausbreiten sollte, sondern die Menschen dort auch massenweise sterben, dann muss diese Annahme von Grund auf überprüft und vielleicht auch bei uns die Alarmstufe erhöht werden.

Richtig was machen, kann man offensichtlich nicht.

Doch, ich denke schon, dass man einiges machen kann:
Vor allem sollte man sich sich schützen so gut es geht, verschärfte Hygienemaßnahmen, Hände waschen, Abstand halten, etc.

Außerdem befasse ich mich schon seit einigen Jahren intensiv mit dem Thema Multiresistente Krankenhauskeime. Und da gibt es doch einiges an Behandlungsmöglichkeiten, zum Teil außerhalb der Schulmedizin, jedoch basierend auf zum Teil umfangreichen empirischen und historischen Erfahrungen.
Z.b. hatten die Engländer während der Kolonialzeit in Indien ein vergleichbares Problem mit einer sehr gefährlichen und ansteckenden Pandemie. Zu dieser Zeit war das Mittel der Wahl - Antibiotika gab es damals ja noch nicht - Wasserstoffperoxid, welches heute vollkommen aus dem Bewusstsein der Mediziner verschwunden ist. Dr. Jochen Gartz beschreibt in seinem Buch "Wasserstoffperoxid" dass damals einige Dutzend Inder, die schon im Sterben lagen und als unrettbar galten, mit einer stark verdünnten Wasserstoffperoxid-Lösung intravenös sehr erfolgreich behandelt wurden. Nach 24 Stunden soll auf diese Weise das Virus zu 80%, nach 48 Stunden zu 100% unschädlich sein. Die meisten infizierten Inder konnten so vor dem sicheren Tod gerettet werden. Bei einigen war es aber einfach zu spät, die Organschäden zu groß. Die intravenöse Verabreichung von Wasserstoffperoxid ist in Deutschland so gut wie unbekannt, jeder normale Arzt würde die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Aber ich kenne selbst eine Dame aus Berlin, die regelmäßig in den Süden Bayerns fährt, um sich genau dieser Behandlung wegen einer seit Jahrzehnten verschleppten Borreliose bei einem Heilpraktiker zu unterziehen. Es gibt also noch (vermutlich kaum eine Handvoll) Leute, die das praktizieren. In den USA ist diese Behandlungsmethode jedoch sehr viel weiter verbreitet als hierzulande. Und in Japan wurde in den letzten Jahren auch mit Blick auf die multireistenten Keime wieder massiv daran geforscht. Dr. Gartz meint dazu, dass all diese Leute sich nur in den alten deutschen medizinischen Archiven umsehen müssten, dann könnten sie sich viel Forschungsarbeit ersparen. Es ist alles bekannt, nur vergessen.

H2O2 ist schlichtweg genial - es ist viruzid, bakterizid und fungizid und wirkt damit gegen alles, was schädlich ist - und liefert dem Körper dazu noch Sauerstoff. Vor einigen Jahren hatte ich mal eine Gürtelrose, sehr schmerzhafte Bläschen. Da ich nicht wusste was das war, strich ich den Bereich mehrmals mit H2O2 ein und ging danach zu meiner Hausärztin. Als ich ihr das erzählte, lachte sie nur und meinte das sei das Beste was ich tun konnte, es sei ja auch schon am Abheilen. Normalerweise frage ich sie nicht, was ich tun soll, sondern ich informiere sie lediglich, was ich gedenke zu tun. Wenn dann kein entsetzter Aufschrei kommt, weiß ich dass es in Ordnung geht. Sie würde mir z. B. niemals von sich aus empfehlen (dürfen), gegen meine Tendenz zur leichten Arthrose so ein giftiges, inzwischen EU- und glaube sogar weltweit verbotenes Teufelszeug wie Borax (mit tatsächlich der halben LD50 wie Kochsalz!) oral einzunehmen. So habe ich sie in diesem Fall lediglich darüber "informiert", dass ich mein Problem damit regelmäßig innerhalb von 2 Tagen unter Kontrolle bekomme. Dann beugt sie sich zu mir, flüstert mir ins Ohr - so, dass es niemend sonst hören kann: "Ich weiß - altes Hausmittel - wenn es hilft - weitermachen!!!". Ich sagte ihr, dass ich inzwischen ein H2O2-Fan sei und sie erzählte mir als Notfallmedizinerin dann, dass auch bei der Wundbehandlung nichts über H2O2 geht, insbesondere bei tiefen und stark verschmutzten Wunden, weil das starke Sprudeln beim Kontakt mit Blut den Schmutz aus der Wunde schwemmt. Außerdem sinkt durch den hohen Sauerstoffgehalt die Wundbrandgefahr ganz erheblich. Das sind alles Gründe, die H2O2 übrigens auch in einem hypothetischen SHTF-Fall so wichtig wie kaum eine andere Chemikalie erscheinen lassen. - Vielleicht mit Ausnahme von Natriumchlorit zur Herstellung einer Chlordioxid-Lösung mit ganz ähnlichen Wirkungen wie H2O2, bis hin zur Möglichkeit der Infusion zur Virusbekämpfung, aber ohne die potentiell lebensgefährliche Embolie, die bei Überdosierung von H2O2 entstehen kann. Demnächst werde ich jedoch erst noch einige Selbstversuche mit oraler Einnahme machen.


Im Moment habe ich leider ziemlichen Stress und komme vielleicht in 2 Wochen mal dazu, einen etwas umfanreicheren Artikel über dieses aktuell hochinteressante Thema zu schreiben, das habe ich mir jedenfalls schon vorgemerkt.

Lieber Nereus, zum Schluss möchte ich noch deine anfängliche Frage nach meinem medizinischen Hintergrund beantworten: außer einer unbändigen Neu- und Wissensbegierde, aus der heraus ich mich schon seit Jahrzehnten mit Gesundheits- und etlichen weiteren Themen befasse, mit inzwischen Tausenden von Stunden Recherchearbeit: - keiner...

Unterstützung und quasi ein Peer-Review erhielt ich z. T. von einem jungen Apotheker, mit dem ich mich gut verstehe und der mir kostenpflichtige Artikel aus PubMed zu meinen Recherchen lieferte - weil es ihn auch interessiert, welche Themen ich immer wieder ausgrabe, insbesondere beim großen und ursprünglichen Thema Krebs, an dem mein Vater jahrzehntelang litt und schließlich verstarb. Dann befürchtete ich wegen meines sehr hohen PSA-Wertes selbst an Krebs zu erkranken. Das war der Anfang meines medizinischen Interesses, geprägt auch von einem grundsätzlichen Misstrauen gegenüber den Pharmakonzernen.
Aber inzwischen bin ich - so glaube ich jedenfalls - ziemlich fit in sehr wirksamer (jedoch z. T. leider auch illegaler) Krebsbehandlung.

Ich kenne noch etliche alternative, jedoch hochwirksame Behandlungsmethoden. Wer weiß z. B. schon, dass bei der Bundeswehr auch heute noch das seit hundert Jahren vergessene Strophantin bei einem Herzinfarkt eingesetzt wird? Dessen verblüffende Wirksamkeit ist jedoch absolut unvereinbar mit der herrschenden Lehrmeinung, wie ein Herzinfarkt entsteht. Und ist noch dazu leider nicht patentierbar, da ein Naturprodukt. - Ein abolutes NoGo für die Pharmaindustrie...


Ich hoffe das war jetzt nicht allzu ausschweifend.

Viele Grüße
reefan


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