Über die Schwierigkeit des Koreaners, "ich" zu sagen

Falkenauge, Mittwoch, 29.01.2020, 08:12 (vor 2203 Tagen)7339 Views

Die Menschen der asiatischen Völker leben überwiegend noch in einem gruppenhaften Bewusstsein, in dem die Gesetze der Sippe, des Stammes, der blutsverwandten Gemeinschaft das Vorherrschende sind, denen der einzelne Mensch in seiner Lebensgestaltung untergeordnet ist. In ihm ist dementsprechend ein individuelles Ich-Bewusstsein nicht in dem Maße ausgebildet, wie es sich in den europäischen Völkern historisch entwickelt hat und Grundlage eines Freiheitsstrebens in allen Lebensgebieten geworden ist. Dies kommt natürlich auch in der Sprache zum Ausdruck und soll am Beispiel des Koreanischen aufgezeigt werden.

In der Schule und aus den Medien erfährt man solche Dinge gewöhnlich nicht. In betäubender Oberflächlichkeit werden nur politische, geographische und wirtschaftliche Zustände geschildert, aber nicht die seelisch-geistigen Besonderheiten der östlichen Völker, die allem äußeren Leben zugrunde liegen. Ihre Kenntnis macht erst ein menschliches Verständnis der Völker möglich, wie es für friedliche und fruchtbare Beziehungen grundlegend und unerlässlich ist.

Die Schwierigkeit des Koreaners, "ich" zu sagen


Mit freundlichen Grüßen
Herbert Ludwig


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