Alles ist im Verschwinden begriffen. That's life!

Ashitaka, Montag, 03.05.2021, 21:25 (vor 6 Tagen) @ Prophet330 Views
bearbeitet von Ashitaka, Montag, 03.05.2021, 21:33

Hallo Prophet,

Deine Erinnerungen sind Inhalte einer Datenbank.

Tatsache ist, dass wir nicht wissen, ob ein mentales Phänomen vor dem Hintergrund der Gesamtheit der Phänomenologie überhaupt als eine abgrenzbare und dadurch erst "gegebene" Einheit (Datum) besteht.

Du kannst sie aufrufen (wenn auch nicht willkürlich), nach zeitlichen Abläufen sortieren. Sie beinhalten Farben, Gefühle, Gerüche, Berührungen, körperlichen Schmerz. Du kannst die Datensätze sogar bewusst vernetzen, in Beziehungen setzen und daraus für die Zukunft etwas ableiten.

Wir wissen nicht, was bzw. ob wir uns überhaupt "etwas" im Sinne einer Einheit aufrufen bzw. bewusst machen. Wo fängt ein Gedanke an, wo hört er auf? Wo fängt der Beweggrund des Denkens an, wo hört er auf? Was schliesst sich ihm an, was geht im voraus?

Hier entlangt: https://dasgelbeforum.net/index.php?id=421682

Wenn du der Meinung bist, dass du keine Datenbank bist, dann ist dein Leben bisher recht armselig verlaufen. Nämlich ohne jedes Geschehen. Du wärst mithin nie am Leben gewesen.

Nur weil es keinen Gegenwartsmoment gibt, den wir in eine Datenbank zwingen können, bedeutet dies nicht, dass wir deshalb bereits gestorben sind. Erst wer das Vergangene und Zukünftige loslässt ist bereit vom Reichtum der Gegenwart (des Bewusstseins) zu kosten, wird nicht dazu gezwungen, sich in einem abseitigen Festhalten dessen, was nie so war und sein wird, zu verlieren. Alles "so", alles Geschehen, hat seine Zeit, ist im Verschwinden begriffen.

Jede einzelne Zelle in deinem Körper ist eine kleine Datenbank des Vorangegangenen.

Deine Daten sitzen nicht brav auf einer Datenbank, sondern entstehen und vergehen in einem ewigen Wandel. Jede Sekunde. Die äußeren Einflüsse bzw. in meinen Augen für diesen Wandel verantwortlichen Prinzipien der Schwingung und Entsprechung sind vom Kleinsten bis zum Größten nicht im Ansatz erforscht.

Herzlichst,

Ashitaka

--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
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