Einspruch

Chris11, Mittwoch, 24.02.2021, 17:11 (vor 49 Tagen) @ sensortimecom691 Views

Natürlich hat und kennt das Gehirn Redundanzen. Der Mensch ist wie die meisten Lebewesen ein Muster für "Fail safe" Design. Wichtige Organe sind doppelt vorhanden wie Augen Nieren etc. Das Gehirn kann Funktionen in andere Bereiche verlegen und neu organisieren und "lernen". d.h. neue Synapsenverbindungen werden gebildet. Bei Kriegsverletzungen hat man dazu viel gelernt. FFT oder Fouriertransformation ist nun nichts besonderes. Dein Hörorgan mit der Cochlea (Hörschnecke) macht genau das und bildet die Zeitinformation in Frequenzinformation um. Macht also eine Mechanische Fouriertransformation. Das Gehirn arbeitet durchaus zeitdiskret nur halt für elektronische Verhältnisse langsam im Millisekundenbereich, dafür aber massiv parallel.
Jede Linse macht übrigens eine Fouriertransformation ohne Zeitverzug, daher ist die Transformation nicht unbedingt so geheimnisvoll. Linsen gibt es in jedem Auge. Das schöne an der Fouriertransformation ist, das dieselbe Transformation zweimal angewandt wieder den Ursprungsdatensatz ergibt ( Zeitbereich-> Frequenzbereich -> Zeitbereich). Das ist oft sehr nützlich und man kann sich die Ergebnisse aus bekannten Lösungen zusammensetzen.

Mit freundlichen Grüßen
Christian


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