Es genügt ja schon, die (a)sozialen Netzwerke zu blockieren

Rybezahl, Freitag, 20.11.2020, 13:34 (vor 14 Tagen) @ Greenhoop2186 Views
bearbeitet von Rybezahl, Freitag, 20.11.2020, 14:31

Hallo!

Es gibt zwei Möglichkeiten:

1) Cyberattacke durch die Staatsgewalt
2) Cyberattacke durch Terroristen (Staatsgewalt zweiter Ordnung *g*)

1) Kann sich richten a) gegen andere Staaten oder b) die eigene Bevölkerung
2) Richtet sich immer gegen die Bevölkerung und gegen die Staatsgewalt erster Ordnung

In Anbetracht des zu erwartenden wirtschaftlichen Schadens und der damit einhergehenden Verarmung, ist mit Protesten zu rechnen. Wir haben während der sog. Farbenrevolutionen gesehen, wie wichtig die Rolle der (a)sozialen Netzwerke dabei ist.

Der Gedanke ist also nicht allzu abwegig, dass diese im Bedarfsfall blockiert werden, um das Protestpotenzial zu dämpfen, als logische Ergänzung zur sozialen Isolation.

Damit ist aber nicht gesagt, dass es sich zwingend um einen Angriff der Staatsgewalt erster Ordnung handelt - es kann sich auch um eine Attacke 2) handeln. Denkt man darüber nach, hat die Staatsgewalt mit einem mächtigen Glaubwürdigkeitsproblem zu rechnen.

Einmal den Gedanken gefasst, der Staat könnte die (a)sozialen Netzwerke blockieren, um Proteste zu verhindern, muss er sich im Falle einer terroristischen Attacke sehr gut überlegen, wie er diese Tatsache der Bevölkerung gegenüber glaubhaft machen kann. Denn es steht immer der Verdacht des Staatsterrorismus um Raum. Geheimdienstler reiben sich die Hände: spielt man dieses Spiel lange genug, wird es zur Unmöglichkeit, festzustellen, welche Variante den Tatsachen entspricht. Totale Verwirrung ist das Resultat!

Meiner Meinung nach ist dies auch der Hauptgrund für das nächtliche Ausschankverbot, nächtliche Ausgangssperren, Böllerverbot usw. Es ist ja allgemein bekannt, dass Alkohol die Hemmschwelle senkt. Silvester + Alkohol + Böller = na ihr wisst schon was.

Es grüßt der
Rybezahl.

PS: Bei der Gelegenheit: Vielleicht ist ein reiner Offline-Rechner eine gute Idee. Raspberry Pi 400 + kleiner, sparsamer Monitor. Oder klassisch ein einfaches Netbook.


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