Emotionen gehören dazu - Nachsicht mit den Entscheidern ist absolut unangebracht

Odysseus, Donnerstag, 10.09.2020, 16:04 (vor 13 Tagen) @ Miesepeter1322 Views

...zeugt von mangelnder Entscheidungserfahrung in Führungsposition.

Es zeugt vor allem von einseitiger Beratung und Folgen des Versagens seit 2013, die bestehenden Pläne zur Vorbereitung einer Pandemie-Situation nicht umgesetzt zu haben.

wäre es dir lieber gewesen, die Prognosen wären von der Realität um ein Vielfaches übertroffen worden?


Es war ab Ende April klar, dass dem nicht so ist.


Im April gab es in vielen Staaten Europas (Spanien, Belgien, Italien, England, Frankreich Holland) eine deutliche Übersterblichkeit, in diesen Ländern war das Gesundheitssystem überlastet, hier im Forum wünschte DT der Dxxx alles Unheil der Welt an den Kragen ob ihrer Untätigkeit. Die Testkapazitäten in Europa reichten kaum aus, um die Leute, die sich mit Symptomen in den Krankenhäusern vorstellten, innerhalb eines angemessenen Zeitraums zu testen.

Die Engländer, die ursprünglich eine Laissez-faire Einstellung an den Tag gelegt hatten, machten eine Volte und führten Lockdowns ein.

Der einzig sinnvolle Lockdown wäre in der Anstiegsphase der Glocke gewesen.
Ich schrieb "Ende April" - ein Monat ist lang in so einer Situation.
Da waren wir bereits deutlich im Abschwung.
Ein großer Fehler war die Grenzen nicht sofort zu schließen.....die Phobie davor von der EU/Dx
wirkt ein zweites Mal schädlich...


Der User "Odysseus" schrieb, in Unterstützung einer allgemeinen Maskenpflicht (Zitat: Für den Mundschutz gibt es gute Gründe - der Respekt vor den Mitmenschen sollte allein schon reichen):

Die Angst durch REALE, SO NOCH NIE IN DEN WESTLICHEN GESELLSCHAFTEN VON DEN LEBENDEN ERLEBTE Mortalitätshäufigkeit in einigen Regionen ist da.

Genau, zu dem Zeitpunkt hat die WHO sie sogar explizit gar als schädlich dargestellt.
Hätte man damals konsequent Mundschutz empfohlen, wäre dieser ganze "Maulkorb"-Thema gar nicht aufgekommen - und heute wäre Mundschutz zumindest in D kein Thema mehr.
Und früh gezielt auf Hotspots/Regionen zu regieren, anstatt mit Lockdown-00-Schrot auf das ganze Land zu ballern.


Und Du meinst jetzt, im April wäre es allen klar gewesen, dass es sich um eine Lapalie handelt? [[nono]]

Ich habe nicht von einer Lapalie gesprochen. Fakt ist, dass alles seit Ende April nur noch Zuckungen des Ausläufers sind.

Es ist nun mal ein globales, pandemisches Ereignis, bei dem man eben keine definitiven Aussagen treffen konnte und kann, wie sich alles weiter entwickelt.

Doch, hätte man können - man wollte nicht bzw. die Machtstrukturen wurden so entwickelt, dass es nur so laufen konnte, wie es gelaufen ist.


Kaladhor hat völlig recht. Heute ist bekannt, wie der Verlauf im Frühjahr war, und wie er immer Sommer war. Im Sommer war er in allen Ländern Europas derart, dass trotz steigender Infektionen (Madrid zb augenblicklich eine Positivity rate von 15%) kaum schwere Krankheitsverläufe festgestellt werden. Vielleicht aber hat es etwas damit zu tun, dass Immunsysteme nach einem langen Winter in schlechterer Verfassung sind als im Sommer? Weisst Du es? Sollte man nicht lieber vorsichtshalber einen 12-Monats-Zyklus abwarten, bevor man sich festlegt, dass die Entwicklung des Sommers das wahre Geschehen reflektiert?

Nein, es ist nicht erst seit heute bekannt. Man hätte sehr wohl Entwicklungen wie in Deutschland bereits Ende April antizipieren können, um in anderen Ländern, die später mit ihren Höhepunkten dran waren, besser zu agieren.
Es ist die nackte Angst um die Macht, die diese Politiker treibt, weil vor allem SIE Angst vor
wieder ansteigenden Totenzahlen haben. Selbst wenn ich akzeptiere "einen Sommer der Vorsicht walten zu lassen" ist heute klar, dass mit den Erkenntnissen aus Behandlungen und brauchbaren Medikamenten bei einer Entwicklung wie im März heute nur ein Bruchteil der Toten zu beklagen wären - zumal sich dazu das Virus mit etlichen Mutationen offenbar Richtung heftiger Schnupfen entwickelt, wie selbst Guru Drosten einräumt.
Der Wahnsinn, verstärkt durch weiter hyperventilierende MMS, die zur Zeit mit penibelster Berichterstattung zu jedem Furz der Corona-Bundesliga samt Spieler ihre Klicks generieren, ist kaum zu stoppen.
Das "Gute" ist, dass genau dadurch der Druck im Kessel steigt.

Doch, Jeder, der den Roman "Befehl von oben" von Tom Clancy kennt, weiß von dem Dilemma, in dem eine Regierung in so einem Fall steckt.


Den Roman kenne ich nicht, aber jeder, der Erfahrung in Entscheidungspositionen hat, weiss, dass man in Situationen, in denen schlicht und ergreifend die Daten- und Kenntnislage nicht ausreichend ist, um eine sichere Feststellung zu treffen, Entscheidungen dennoch gefällt werden müssen. Diese Entscheidungen in Unsicherheit sind selten optimal, sie sind mal besser, mal schlechter: dann muss man möglichst früh korrigieren.

Wie schon gesagt: Konzepte und ausgewogen zusammengestellte Krisengremien wurden einfach nicht erstellt - seit 7 jahren.


Aber ex post, mit besseren Daten und Kenntnissen, sind alle natürlich die besseren Entscheider. Und hätten schon immer ganz anders entschieden, gelle?

Wie du weisst wurden ja kompetente Ausarbeitungen der BMI ignoriert, da man lieber um die WHO- und RKI- Götzen tanzen wollte.

Wirbst du hier gerade um Verständnis für die weltweiten Machenschaften zum Machterhalt und Fortsetzung der laufenden Agenden der Eliten und armer Politiker, die es eigentlich ganz ehrlich meinen?


In der Politik meint es niemand ehrlich. Jeder kämpft für seine Agenda.

Was soll das sein??? "Is halt so - schulterzuck"??


Um eine persönliche Auswahl zu treffen, müsste man wissen, was ist diese Agenda der Eliten, und wie sieht die Agenda der anderen aus, die dagegen ankämpfen? Ich würde a priori nämlich nicht ausschliessen, dass auch diejenigen, die meinen, gegen die Agenda der Eliten anzukämpfen, letztendlich eine Agenda der Eliten vertreten (siehe zb Farbenrevolutionen). Ebensowenig würde ich ausschliessen, dass nach genauer Betrachtung die Agenda der Eliten sinnvoller ist als die Agenda der Nicht-Eliten. Man weiss es nicht, solange die nicht offenliegen.

Eine Einigung der Agenda der Nicht-Eliten zu einer Gegenmacht wäre ein begrüßenswerter Schritt, um auf Augenhöhe zu kommen.
Aber eigentlich ist dein Einwand nur ein Kniff, um zu rechtfertigen sich herauszuhalten.

Die Zerstörung hat doch gerade erst angefangen und es wird alles getan um sie fortzuführen.
Offenbar setzt du aber Hoffnung in Aufbauprogramme, wo 1000Mrd die kleinste Einheit sind.


Nun, solche Programme haben 1933-1938 in Deutschland zu einem bemerkenswerten Aufschwung geführt, der dem Adolf immerhin die Bewunderung von JM Keynes und ihm den Ehrentitel des Time Man of the Year eingebracht hat.
Am Ende freut sich die Bevölkerung über jedes Jahr, welche das Spiel noch weitergehen kann - ganz so wie man sich auch über jedes Jahr Leben im Alter freut, auch wenn man die ein oder andere bittere Medizin dafür schlucken muss.

Diese Medizin wird jedoch dass sein, was jeder in 1984 nachlesen kann.
Jeder kann dann selbst entscheiden, wie weit er "Leben" für sich reduzieren mag.


Dem Gegenüber steht als Alternative nur der sofortige Abriss, wie ihn Linder hinter Corona vermutet - das wäre eine sehr mutige, sehr professionelle Entscheidung der Eliten, lieber zu versuchen, das System aktiv neuzustarten als den totalen Zusammenbruch passiv zu erleiden und dann womöglich im Orkus der Unruhen unterzugehen. Das traut man den Dilettanten aber doch wohl eher nicht zu?

Bereits 2007 hätte der Rest erfolgen müssen, welcher die Banken samt Globalisten in die Knie gezwungen hätte.
Angst durch Horrorszenarien hat das verhindert. Nun ist die Fallhöhe noch höher und die Angst wird gerade wieder aufgebaut. Aber die Informationsmöglichkeiten für die Masse sind ungleich größer. Die Eliten sind nicht einig - zum Glück.
Der Abriss wird aus dem Ruder laufen, da bin ich mir ziemlich sicher.
Er ist die einzige Hoffnung, dass etwas besseres entstehen könnte als die Welt die die bekannten Kreise für die Menschen vorsehen.


Noch nie wurde mit so wenigen Toten ein Krieg gegen die Völker geführt.


Das wäre somit absolut positiv, was besseres könnte den Völkern also gar nicht passieren. Oder hättest Du lieber einen Krieg mit mehr Toten?

Positiv wäre das nur, wenn es für die Volker nach dem "Krieg" besser würde. Wenn eins klar ist, dann das, dass nicht so ist.
Die Folgen des "Corona-Krieges" könnten in den nächsten Jahren sogar Millionen Tote fordern.

Oder hättest Du vielleicht lieber gar keinen Krieg? Dann musst Du vielleicht ein neues Wirtschaftssystem suchen, welches nicht immer wieder zusammenbricht, und dann über das Gemenge von Angst, Wut, Verzweifelung, Not, Propaganda, falschen Informationen und Politik (Krieg mit anderen Mitteln) letztendlich zu einem Ausbruch der Emotionen führt, in welchem einzelne Bevölkerungsgruppen gegeneinander so aufgehetzt sind, das sie zum Töten bereit sind.

Da muss ich nicht suchen, es gab und gibt genügend Ansätze, um das bestehende System zu reformieren. Die Gegenseite wird das aber nicht friedlich zulassen, sondern verbrannte Erde schaffen, wenn sie nicht weiter haben können, was sie wollen.
Ich gebe mich da keiner Illusion hin und mentale Vorbereitung sollte obligatorisch sein.
Dazu gehört auch, die friedliche Gegenwart täglich und bewußt zu schätzen.


Ein guter allererster Schritt wäre dann vielleicht, die eigenen Emotionen soweit zu zügeln, dass man Leuten, die man gar nicht kennt und deren Entscheidungsgrundlagen man auch nicht kennt, immer reflexartig nur die bösesten und gemeinsten Absichten zu unterstellen.

Das ist deine Interpretation, dass ich böse Absichten unterstellt habe.
Mir kommt der Gedanke gar nicht. Vielmehr sind seine Ausführungen derart, wie ich sie auch im realen Leben höre - und entsprechend mit Gegenargumenten und Lesetipps pariere.

Wer das im täglichen Leben vertritt, was du hier gerade gepostet hast, macht einen perfekten Job, damit die Regierung so weitermachen kann, wie bisher.
Dx und Entourage wäre hocherfreut.


Kaladhor hat ein durchaus vorsichtiges und mit Fragezeichen versehenes Posting geschrieben, auf welches Du mit Empörung reagierst ("Unfassbar, dass man sowas hier noch lesen muss") und ihn dafür zusammen mit der "Dx und Entourage" zum Teufel wünschst. Früher hiess das übrigends "Mischpoke".

Mischpoke ist Copyright @Cem Özdemir -wollte nur Forderungen verhindern[[zwinker]]

Vielleicht solltest Du mal überlegen, warum Du so emotional reagierst und was Du mit solchen Postings erreichen willst. Überzeugen sicherlich nicht, denn Beleidigungen sind nun mal keine rationalen Argumente, und laden auch niemanden dazu ein, sich mit Dir rational auszutauschen. Emotionen hingegen schaukeln sich gegenseitig hoch, und jeder, der ad hominem attackiert, sollte sich bewusst sein, dass er so seinen Teil dazu beiträgt, das gesellschaftliche Klima weiter zu vergiften, bis eines Tages Politik mit anderen Mitteln gemacht wird

Du hängst das wirklich zu hoch.
Ich habe nicht beleidigt und habe Argumente gebracht.
Emotion gehört dazu.


Gruß Odysseus


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