Rechtsstaat ist, wenn aus einer Herrschaft ein Staat wird
was ist das rein abstrakt gesehen also, weil Du und alle Demokraten ihn als ein ach so tolles, monströses Etwas vor euch hertragt?
Rechtsstaat ist die Herrschaft des Gesetzes. Ohne Rechtsstaat keine Schulden und kein Geld, kein wirtschaften und keine Steuern.
Die Entwicklung von Wirtschaft, Vermögen, Geld, Steuern und Krediten verläuft also synchron zur Entwicklung des Rechtsstaates.
Der Witz ist, dass wir die erste Kultur weltweit sind, die diese Entwicklung anhand von Dokumenten seit Karl der Große nachvollziehen könnte. Statt dessen beschäftigt man sich lieber mit griechischer Geschichte. Dabei wäre das mehrere Doktorarbeiten!
Im Rechtsstaat kann der Machthaber nicht nach Willkür entscheiden, sondern nach Recht und Gesetz.
Der Rechtsstaat ist die Voraussetzung für Wirtschaft Und Steuern; ansonsten nur Raub und Plünderung. Jedenfalls nach Marcel Proust. Ohne Rechtsstaat kann niemand wirtschaften und keiner kann Kredite aufnehmen.
Alle moderenen Diktaturen, haben sich, wenn auch mit biegen und brechen, an den Rechtsstaat gehalten. Das hat Michael Winkler in einem seiner Pranger mal schön erläutert.
Auch der Sonnenkönig hat sich einmal bitterlich über die Richter beschwert. Von wegen Absolutismus also. Die Gerichte waren also mächtiger als der König.
Gruß Mephistopheles