Zum Dollar

Morpheus, Donnerstag, 14.04.2022, 11:27 (vor 1402 Tagen) @ nereus5346 Views

hallo nereus,

zum Dollar habe ich hier viel geschrieben, zu dem ich nach wie vor stehe.

Was ich noch ergänzen möchte. Der verarmte Teil der US-Bürger wird irgendwann verstehen, dass er dauerhaft verarmt bleibt, solange die betroffenen Menschen am Dollar festhalten.

Denn der Dollar ist seit Jahren völlig überbewertet, was die Kaufkraft der Dollar-Besitzer hoch hält. Aber die Regionen, in denen kaum noch Dollar kreisen, weil sie alle nach China und in die Küsten-Regionen der USA abgeflossen sind, haben von der Kaufkraft des Dollars nichts. Ohne Dollar - und inzwischen mit zu viel an Dollar-Schulden - können sie nichts mehr kaufen. Sie können auch nichts produzieren, was sie verkaufen könnten, weil all das viel zu teuer wäre, weil der Dollar eben zu überbewertet ist. Deshalb gibt es in den USA fast nur noch eine Dienstleistungswirtschaft, die eben keine Konkurrenz fürchten muss. Aber ohne Dollar eben auch nicht mehr läuft.

Der Dollar ist es, der diese US-Amerikaner in Armut hält. Sie produzieren aber die Lebensmittel. Wenn sie sich dessen bewusst werden, könnten sie das abstellen, wenn da nicht das Militär gegen die eigenen Leute eingesetzt wird. Was aber wahrscheinlich auch schwierig wird, weil diese Regionen gerade wegen der Verarmung auch die meisten Soldaten stellen. Die reichen Küstenregionen leben voll auf Kosten der verarmten US-Bürger. Das ist immer so, bis die Verarmung ein bestimmtes Maß übersteigt. Starke/mächtige Regierungen müssen immer gegen ihr Volk und für ihre Freunde arbeiten.

Grüße
Morpheus

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